Du bist mit Gaben siebenfalt der Finger an Gotts rechter Hand

+ Der Herr sei mit Euch +

Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth.

Sacharja 4,6 (Wochenspruch für Pfingsten)
“Gaben siebenfalt” (Is.11,2f) Christ Church Cathedral, High Street, Dublin, County Dublin, Ireland

Du bist mit Gaben siebenfalt der Finger an Gotts rechter Hand; des Vaters Wort gibst Du gar bald mit Zungen in alle Land.

Des Feindes List treib von uns fern, den Fried schaff bei uns Deine Gnad, dass wir Deim Leiten folgen gern und meiden der Seelen Schad.

Lehr uns den Vater kennen wohl, dazu Jesus Christ, seinen Sohn, dass wir des Glaubens werden voll, Dich, beider Geist, zu verstahn.

Gott Vater sei Lob und dem Sohn, der von den Toten auferstand, dem Tröster sei dasselb getan in Ewigkeit alle Stund.

Nach dem Hymnus “Veni Creator Spiritus” des Hrabanus Maurus (um 776-865) deutsch von Dr. Martin Luther 1524 (LKG 181,4-7)

Fortlaufende Lese

Und Rebekka hatte einen Bruder, der hieß Laban; und Laban lief zu dem Mann draußen bei dem Brunnen. 30 Denn als er den Ring und die Armreifen an den Händen seiner Schwester gesehen hatte und die Worte Rebekkas, seiner Schwester, gehört hatte: So hat mir der Mann gesagt –, da kam er zu dem Mann, und siehe, er stand bei den Kamelen am Brunnen. 31 Und er sprach: Komm herein, du Gesegneter des HERRN! Warum stehst du draußen? Ich habe das Haus bereitet und für die Kamele auch Raum gemacht. 32 Da kam der Mann ins Haus. Und man zäumte die Kamele ab und gab ihnen Stroh und Futter, dazu auch Wasser, zu waschen seine Füße und die Füße der Männer, die mit ihm waren. 33 Und man setzte ihm Essen vor. Er sprach aber: Ich will nicht essen, bis ich zuvor meine Sache vorgebracht habe. Laban antwortete: Sage an! 34 Er sprach: Ich bin Abrahams Knecht. 35 Und der HERR hat meinen Herrn reich gesegnet, dass er groß geworden ist, und hat ihm Schafe und Rinder, Silber und Gold, Knechte und Mägde, Kamele und Esel gegeben. 36 Dazu hat Sara, die Frau meines Herrn, in ihrem Alter meinem Herrn einen Sohn geboren; dem hat er alles gegeben, was er hat. 37 Und mein Herr hat einen Eid von mir genommen und gesagt: Du sollst meinem Sohn keine Frau nehmen von den Töchtern der Kanaaniter, in deren Land ich wohne, 38 sondern zieh hin zu meines Vaters Hause und zu meinem Geschlecht; dort nimm meinem Sohn eine Frau. 39 Ich sprach aber zu meinem Herrn: Wie, wenn mir das Mädchen nicht folgen will? 40 Da sprach er zu mir: Der HERR, vor dem ich wandle, wird seinen Engel mit dir senden und Gnade zu deiner Reise geben, dass du meinem Sohn eine Frau nimmst von meiner Verwandtschaft und meines Vaters Hause. 41 Dann sollst du deines Eides ledig sein: Wenn du zu meiner Verwandtschaft kommst und sie geben sie dir nicht, so bist du deines Eides ledig. 42 So kam ich heute zum Brunnen und sprach: HERR, du Gott meines Herrn Abraham, hast du Gnade zu meiner Reise gegeben, auf der ich bin, 43 siehe, so stehe ich hier bei dem Wasserbrunnen. Wenn nun ein Mädchen herauskommt, um zu schöpfen, und ich zu ihr spreche: Gib mir ein wenig Wasser zu trinken aus deinem Krug, 44 und sie sagen wird: Trinke du, ich will deinen Kamelen auch schöpfen –, das sei die Frau, die der HERR dem Sohn meines Herrn beschert hat. 45 Ehe ich nun diese Worte ausgeredet hatte in meinem Herzen, siehe, da kommt Rebekka heraus mit einem Krug auf ihrer Schulter und geht hinab zur Quelle und schöpft. Da sprach ich zu ihr: Gib mir zu trinken. 46 Und sie nahm eilends den Krug von ihrer Schulter und sprach: Trinke, und deine Kamele will ich auch tränken. Da trank ich, und sie tränkte die Kamele auch. 47 Und ich fragte sie und sprach: Wessen Tochter bist du? Sie antwortete: Ich bin die Tochter Betuëls, des Sohnes Nahors, den ihm Milka geboren hat. Da legte ich einen Ring an ihre Nase und Armreifen an ihre Hände 48 und neigte mich und betete den HERRN an und lobte den HERRN, den Gott meines Herrn Abraham, der mich den rechten Weg geführt hat, dass ich für seinen Sohn die Tochter des Bruders meines Herrn nehme. 49 Seid ihr nun die, die an meinem Herrn Freundschaft und Treue beweisen wollen, so sagt mir’s; wenn nicht, so sagt mir’s auch, dass ich mich wende zur Rechten oder zur Linken.

1. Mose 24,29-49

Tageslese

Petrus aber und Johannes gingen hinauf in den Tempel um die neunte Stunde, zur Gebetszeit. 2 Und es wurde ein Mann herbeigetragen, der war gelähmt von Mutterleibe an; den setzte man täglich vor das Tor des Tempels, das da heißt das Schöne, damit er um Almosen bettelte bei denen, die in den Tempel gingen. 3 Als er nun Petrus und Johannes sah, wie sie in den Tempel hineingehen wollten, bat er um ein Almosen. 4 Petrus aber blickte ihn an mit Johannes und sprach: Sieh uns an! 5 Und er sah sie an und wartete darauf, dass er etwas von ihnen empfinge. 6 Petrus aber sprach: Silber und Gold habe ich nicht; was ich aber habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu Christi von Nazareth steh auf und geh umher! 7 Und er ergriff ihn bei der rechten Hand und richtete ihn auf. Sogleich wurden seine Füße und Knöchel fest, 8 er sprang auf, konnte stehen und gehen und ging mit ihnen in den Tempel, lief und sprang umher und lobte Gott. 9 Und es sah ihn alles Volk umhergehen und Gott loben. 10 Sie erkannten ihn auch, dass er es war, der vor dem Schönen Tor des Tempels gesessen und um Almosen gebettelt hatte; und Verwunderung und Entsetzen erfüllte sie über das, was ihm widerfahren war. 11 Als er sich aber zu Petrus und Johannes hielt, lief alles Volk bei ihnen zusammen in der Halle, die nach Salomo genannt ist, und sie wunderten sich sehr. 12 Als Petrus das sah, sprach er zu dem Volk: Ihr Männer von Israel, was wundert ihr euch darüber oder was seht ihr auf uns, als hätten wir durch eigene Kraft oder Frömmigkeit bewirkt, dass dieser gehen kann? 13 Der Gott Abrahams und Isaaks und Jakobs, der Gott unsrer Väter, hat seinen Knecht Jesus verherrlicht, den ihr überantwortet und verleugnet habt vor Pilatus, als dieser ihn freisprechen wollte. 14 Ihr aber habt den Heiligen und Gerechten verleugnet und darum gebeten, dass man euch den Mörder schenke, 15 aber den Fürsten des Lebens habt ihr getötet. Den hat Gott auferweckt von den Toten; dessen sind wir Zeugen. 16 Und durch den Glauben an seinen Namen hat sein Name diesen, den ihr seht und kennt, stark gemacht; und der Glaube, der durch ihn gewirkt ist, hat diesem die Gesundheit gegeben vor euer aller Augen. 17 Nun, liebe Brüder, ich weiß, dass ihr’s aus Unwissenheit getan habt wie auch eure Oberen. 18 So aber hat Gott erfüllt, was er durch den Mund aller seiner Propheten zuvor verkündigt hat: dass sein Christus leiden sollte. 19 Tut nun Buße und bekehrt euch, dass eure Sünden getilgt werden, 20 auf dass Zeiten der Erquickung kommen von dem Angesicht des Herrn und er den sende, den er für euch zum Christus bestimmt hat: Jesus. 21 Ihn muss der Himmel aufnehmen bis zu den Zeiten, in denen alles wiederhergestellt wird, wovon Gott geredet hat durch den Mund seiner heiligen Propheten von Anbeginn.

Apostelgeschichte 3,1-21

Wir beten mit der Kollekte für den Pfingstmontag:

Allmächtiger Gott, wir bitten Dich, Du wollest Deinen Heiligen Geist in unsre Herzen geben, daß er uns nach Deinem Willen regiere und führe, in aller Anfechtung tröste und wider allen Irrtum zu Deiner Wahrheit leite, auf daß wir im Glauben fest bestehen, in der Liebe und allen guten Werken zunehmen und endlich selig werden, durch unseren Herrn Jesus Christus, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.Orate fratres S.137f

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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Komm, Gott Schöpfer, Heiliger Geist

+ Der Herr sei mit Euch +

Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth.

Sacharja 4,6 (Wochenspruch für Pfingsten)
“Pfingsten” (Fidelis Schabet 1813-1878) in der Stiftskirche von Hechingen (1846 und 1848)

Komm, Gott Schöpfer, Heiliger Geist, besuch das Herz der Menschen Dein, mit Gnaden sie füll, denn Du weißt, dass sie Dein Geschöpfe sein.

Denn Du bist der Tröster genannt, des Allerhöchsten Gabe teu’r, ein geistlich Salb an uns gewandt, ein lebend Brunn, Lieb und Feu’r.

Zünd uns ein Licht an im Verstand, gib uns ins Herz der Lieb Inbrunst, das schwach Fleisch in uns, Dir bekannt, erhalt fest Dein Kraft und Gunst.

Nach dem Hymnus “Veni Creator Spiritus” des Hrabanus Maurus (um 776-865) deutsch von Dr. Martin Luther 1524 (LKG 181,1-3)

Fortlaufende Lese für Pfingstdienstag

Abraham war alt und hochbetagt, und der HERR hatte ihn gesegnet allenthalben. 2 Und er sprach zu dem ältesten Knecht seines Hauses, der allen seinen Gütern vorstand: Lege deine Hand unter meine Hüfte 3 und schwöre mir bei dem HERRN, dem Gott des Himmels und der Erde, dass du meinem Sohn keine Frau nimmst von den Töchtern der Kanaaniter, unter denen ich wohne, 4 sondern dass du ziehst in mein Vaterland und zu meiner Verwandtschaft und nimmst meinem Sohn Isaak dort eine Frau. 5 Der Knecht sprach zu ihm: Wie, wenn das Mädchen mir nicht folgen will in dies Land, soll ich dann deinen Sohn zurückbringen in jenes Land, von dem du ausgezogen bist? 6 Abraham sprach zu ihm: Davor hüte dich, dass du meinen Sohn wieder dahin bringst! 7 Der HERR, der Gott des Himmels, der mich von meines Vaters Hause genommen hat und von meiner Heimat, der mir zugesagt und mir auch geschworen hat: Dies Land will ich deinen Nachkommen geben –, der wird seinen Engel vor dir her senden, dass du meinem Sohn dort eine Frau nimmst. 8 Wenn aber das Mädchen dir nicht folgen will, so bist du dieses Eides ledig. Nur bringe meinen Sohn nicht wieder dorthin! 9 Da legte der Knecht seine Hand unter die Hüfte Abrahams, seines Herrn, und schwor es ihm. 10 So nahm der Knecht zehn Kamele von den Kamelen seines Herrn und zog hin und hatte mit sich allerlei Güter seines Herrn und machte sich auf und zog nach Mesopotamien, zu der Stadt Nahors. 11 Da ließ er die Kamele sich lagern draußen vor der Stadt bei dem Wasserbrunnen des Abends um die Zeit, da die Frauen pflegten herauszugehen und Wasser zu schöpfen. 12 Und er sprach: HERR, du Gott meines Herrn Abraham, lass es mir heute gelingen und tu Barmherzigkeit an Abraham, meinem Herrn! 13 Siehe, ich stehe hier bei dem Wasserbrunnen, und die Töchter der Leute in dieser Stadt werden herauskommen, um Wasser zu schöpfen. 14 Wenn nun ein Mädchen kommt, zu dem ich spreche: Neige deinen Krug und lass mich trinken, und es sprechen wird: Trinke, ich will deine Kamele auch tränken –, das sei die, die du deinem Diener Isaak beschert hast, und daran werde ich erkennen, dass du Barmherzigkeit an meinem Herrn getan hast. 15 Und ehe er ausgeredet hatte, siehe, da kam heraus Rebekka, die Tochter Betuëls, der ein Sohn der Milka war, die die Frau Nahors, des Bruders Abrahams, war, und trug einen Krug auf ihrer Schulter. 16 Und das Mädchen war sehr schön von Angesicht, eine Jungfrau, und kein Mann hatte sie erkannt. Die stieg hinab zur Quelle und füllte den Krug und stieg herauf. 17 Da lief ihr der Knecht entgegen und sprach: Lass mich ein wenig Wasser aus deinem Kruge trinken. 18 Und sie sprach: Trinke, mein Herr! Und eilends ließ sie den Krug hernieder auf ihre Hand und gab ihm zu trinken. 19 Und als sie ihm zu trinken gegeben hatte, sprach sie: Ich will deinen Kamelen auch schöpfen, bis sie alle genug getrunken haben. 20 Und eilte und goss den Krug aus in die Tränke und lief abermals zum Brunnen, um zu schöpfen, und schöpfte allen seinen Kamelen. 21 Der Mann aber betrachtete sie und schwieg still, bis er erkannt hätte, ob der HERR zu seiner Reise Gnade gegeben hätte oder nicht. 22 Als nun die Kamele alle getrunken hatten, nahm er einen goldenen Ring, einen halben Schekel schwer, und zwei goldene Armreifen für ihre Hände, zehn Schekel schwer, 23 und sprach: Wessen Tochter bist du? Das sage mir doch! Haben wir auch Raum in deines Vaters Hause, um zu herbergen? 24 Sie sprach zu ihm: Ich bin die Tochter Betuëls, des Sohnes der Milka, den sie dem Nahor geboren hat. 25 Und sagte weiter zu ihm: Es ist auch viel Stroh und Futter bei uns und Raum genug, um zu herbergen. 26 Da neigte sich der Mann und betete den HERRN an 27 und sprach: Gelobt sei der HERR, der Gott meines Herrn Abraham, der seine Barmherzigkeit und seine Treue von meinem Herrn nicht hat weichen lassen; denn der HERR hat mich geradewegs geführt zum Hause des Bruders meines Herrn. 28 Und das Mädchen lief und sagte dies alles in ihrer Mutter Hause.

1. Mose 24,1-28

Evangelium am Pfingstdienstag

Es kann niemand zu mir kommen, es sei denn, ihn ziehe der Vater, der mich gesandt hat, und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage. 45 Es steht geschrieben in den Propheten: »Sie werden alle von Gott gelehrt sein.« Wer es vom Vater hört und lernt, der kommt zu mir. 46 Nicht dass jemand den Vater gesehen hätte; nur der, der von Gott ist, der hat den Vater gesehen. 47 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer glaubt, der hat das ewige Leben. 48 Ich bin das Brot des Lebens. 49 Eure Väter haben in der Wüste das Manna gegessen und sind gestorben. 50 Dies ist das Brot, das vom Himmel kommt, damit, wer davon isst, nicht sterbe. 51 Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel gekommen ist. Wer von diesem Brot isst, der wird leben in Ewigkeit. Und das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch – für das Leben der Welt.

Johannes 6,44-51

Wir beten mit der Kollekte für den Pfingstmontag:

Allmächtiger Gott, wir bitten Dich, Du wollest Deinen Heiligen Geist in unsre Herzen geben, daß er uns nach Deinem Willen regiere und führe, in aller Anfechtung tröste und wider allen Irrtum zu Deiner Wahrheit leite, auf daß wir im Glauben fest bestehen, in der Liebe und allen guten Werken zunehmen und endlich selig werden, durch unseren Herrn Jesus Christus, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.137f

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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Komm, Heiliger Geist

+ Der Herr sei mit Euch +

Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth.

Sacharja 4,6 (Wochenspruch für Pfingsten)
“Pfingstwunder” (1505-1510) von Jan Baegert (1465-1535), Stadtmuseum Münster

Komm, Heiliger Geist, erfüll die Herzen Deiner Gläubigen und entzünd in ihnen das Feuer Deiner göttlichen Liebe, der Du in Mannigfaltigkeit der Zungen die Völker der ganzen Welt versammelt hast in Einigkeit des Glaubens. Halleluja, Halleluja.

Die altkirchliche Antiphon “Veni Sancte Spiritus”, verdeutscht Erfurt um 1527

Fortlaufende Lesung für Pfingstmontag

Man singt mit Freuden vom Sieg / in den Hütten der Gerechten: Die Rechte des HERRN behält den Sieg! 16 Die Rechte des HERRN ist erhöht; die Rechte des HERRN behält den Sieg! 17 Ich werde nicht sterben, sondern leben und des HERRN Werke verkündigen. 18 Der HERR züchtigt mich schwer; aber er gibt mich dem Tode nicht preis. 19 Tut mir auf die Tore der Gerechtigkeit, dass ich durch sie einziehe und dem HERRN danke. 20 Das ist das Tor des HERRN; die Gerechten werden dort einziehen. 21 Ich danke dir, dass du mich erhört hast und hast mir geholfen. 22 Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden. 23 Das ist vom HERRN geschehen und ist ein Wunder vor unsern Augen. 24 Dies ist der Tag, den der HERR macht; lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein. 25 O HERR, hilf! O HERR, lass wohlgelingen! 26 Gelobt sei, der da kommt im Namen des HERRN! Wir segnen euch vom Haus des HERRN. 27 Der HERR ist Gott, der uns erleuchtet. Schmückt das Fest mit Maien bis an die Hörner des Altars! 28 Du bist mein Gott, und ich danke dir; mein Gott, ich will dich preisen. 29 Danket dem HERRN; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich.

Psalm 118, 15-29

Tageslese für Pfingstmontag

Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. 17 Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde. 18 Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er hat nicht geglaubt an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes. 19 Das ist aber das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht, denn ihre Werke waren böse. 20 Wer Böses tut, der hasst das Licht und kommt nicht zu dem Licht, damit seine Werke nicht aufgedeckt werden. 21 Wer aber die Wahrheit tut, der kommt zu dem Licht, damit offenbar wird, dass seine Werke in Gott getan sind.

Johannes 3,16-21

Wir beten mit der Kollekte für den Pfingstmontag:

Allmächtiger Gott, wir bitten Dich, Du wollest Deinen Heiligen Geist in unsre Herzen geben, daß er uns nach Deinem Willen regiere und führe, in aller Anfechtung tröste und wider allen Irrtum zu Deiner Wahrheit leite, auf daß wir im Glauben fest bestehen, in der Liebe und allen guten Werken zunehmen und endlich selig werden, durch unseren Herrn Jesus Christus, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.138

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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High Holiday of Pentecost (Outpouring of the Holy Spirit)

Not by might, nor by power, but by my spirit, says the LORD of hosts. (Zech.4:6  )

Zechariah 4,6

Almighty and ever-living God, You fulfilled Your promise by sending the gift of the Holy Spirit to unite disciples of all nations in the cross and resurrection of Your Son, Jesus Christ. By the preaching of the Gospel spread this gift to the ends of the earth; through the same Jesus Christ, our Lord, who lives and reigns with You and the Holy Spirit, one God, now and forever.

Collect for Pentecost
Hortus Deliciarum, Aussendung des Heiligen Geistes auf die Apostel (Herrad von Landsberg, 1125-1195)

Come, Holy Ghost, God and Lord!
Be all Thy graces now out poured
On each believer’s mind and heart;
Thy fervent love to them impart.
Lord, by the brightness of Thy light,
Thou in the faith dost men unite
Of every land and every tongue;
This to Thy praise, O Lord, our God, be sung.
Hallelujah! Hallelujah!

Thou holy Light, Guide Divine,
Oh, cause the Word of Life to shine!
Teach us to know our God aright
And call Him Father with delight.
From every error keep us free;
Let none but Christ our Master be
That we in living faith abide,
In Him, our Lord, with all our might confide.
Hallelujah! Hallelujah!

Thou holy Fire, Comfort true,
Grant us the will Thy work to do
And in Thy service to abide;
Let trials turn us not aside.
Lord, by Thy power prepare each heart
And to our weakness strength impart
That bravely here we may contend,
Through life and death to Thee, our Lord, ascend.
Hallelujah! Hallelujah!

Hymn 224  The Lutheran Hymnal Text: Acts 2: 4
Author: Martin Luther (1483-1546): “Komm, Heiliger Geist, Herre Gott

God´s Holy Word for this Sunday

The Introit teaches us to pray God´s holy Word:

This is the day which the Lord hath made; we will rejoice and be glad in it. Save now, I beseech thee, O Lord: O Lord, I beseech thee, send now prosperity. Blessed be he that cometh in the name of the Lord: we have blessed you out of the house of the Lord. God is the Lord, which hath shewed us light: bind the sacrifice with cords, even unto the horns of the altar. Thou art my God, and I will praise thee: thou art my God, I will exalt thee. O give thanks unto the Lord; for he is good: for his mercy endureth for ever.

Psalm 118,24-28

Inspired by the triune God the holy prophet Moses proclaims in God´s name

The whole earth had a common language and a common vocabulary. When the people[c] moved eastward, they found a plain in Shinar and settled there. Then they said to one another, “Come, let’s make bricks and bake them thoroughly.” (They had brick instead of stone and tar instead of mortar.) Then they said, “Come, let’s build ourselves a city and a tower with its top in the heavens so that we may make a name for ourselves. Otherwise we will be scattered[m] across the face of the entire earth.” But the Lord came down to see the city and the tower that the people had started building. And the Lord said, “If as one people all sharing a common language they have begun to do this, then nothing they plan to do will be beyond them. Come, let’s go down and confuse their language so they won’t be able to understand each other.” So the Lord scattered them from there across the face of the entire earth, and they stopped building the city. That is why its name was called Babel—because there the Lord confused the language of the entire world, and from there the Lord scattered them across the face of the entire earth.

Genesis 11,1-9

In Acts, we read of the coming of the Holy Spirit:

“Now when the day of Pentecost had come, they were all together in one place. Suddenly a sound like a violent wind blowing came from heaven and filled the entire house where they were sitting. And tongues spreading out like a fire appeared to them and came to rest on each one of them. All of them were filled with the Holy Spirit, and they began to speak in other languages as the Spirit enabled them.

Now there were devout Jews from every nation under heaven residing in Jerusalem. When this sound occurred, a crowd gathered and was in confusion, because each one heard them speaking in his own language. Completely baffled, they said, “Aren’t all these who are speaking Galileans? And how is it that each one of us hears them in our own native language? Parthians, Medes, Elamites, and residents of Mesopotamia, Judea and Cappadocia, Pontus and the province of Asia, Phrygia and Pamphylia, Egypt and the parts of Libya near Cyrene, and visitors from Rome, both Jews and proselytes, Cretans and Arabs—we hear them speaking in our own languages about the great deeds God has done!” All were astounded and greatly confused, saying to one another, “What does this mean?” But others jeered at the speakers, saying, “They are drunk on new wine!”

But Peter stood up with the eleven, raised his voice, and addressed them: “You men of Judea and all you who live in Jerusalem, know this and listen carefully to what I say. In spite of what you think, these men are not drunk, for it is only nine o’clock in the morning. But this is what was spoken about through the prophet Joel: ‘And in the last days[ad] it will be,’ God says, ‘that I will pour out my Spirit on all people, and your sons and your daughters will prophesy, and your young men will see visions, and your old men will dream dreams. Even on my servants, both men and women, I will pour out my Spirit in those days, and they will prophesy. And I will perform wonders in the sky above and miraculous signs on the earth below, blood and fire and clouds of smoke. The sun will be changed to darkness and the moon to blood before the great and glorious day of the Lord comes. And then everyone who calls on the name of the Lord will be saved.’

Acts 2,1-21

The Holy Gospel of our Lord Jesus Christ

“If you love me, you will obey my commandments. Then I will ask the Father, and he will give you another Advocate to be with you forever— the Spirit of truth, whom the world cannot accept, because it does not see him or know him. But you know him, because he resides with you and will be in you. “I will not abandon you as orphans, I will come to you. In a little while the world will not see me any longer, but you will see me; because I live, you will live too. You will know at that time that I am in my Father and you are in me and I am in you. The person who has my commandments and obeys them is the one who loves me. The one who loves me will be loved by my Father, and I will love him and will reveal myself to him.” “Lord,” Judas (not Judas Iscariot) said, “what has happened that you are going to reveal yourself to us and not to the world?”)

Jesus replied, “If anyone loves me, he will obey my word, and my Father will love him, and we will come to him and take up residence with him. The person who does not love me does not obey my words. And the word you hear is not mine, but the Father’s who sent me. “I have spoken these things while staying with you. But the Advocate, the Holy Spirit, whom the Father will send in my name, will teach you everything, and will cause you to remember everything I said to you.”

John 14,15-27

Sermon text

Now we have not received the spirit of the world, but the Spirit who is from God, so that we may know the things that are freely given to us by God. And we speak about these things, not with words taught us by human wisdom, but with those taught by the Spirit, explaining spiritual things to spiritual people. The unbeliever does not receive the things of the Spirit of God, for they are foolishness to him. And he cannot understand them, because they are spiritually discerned. The one who is spiritual discerns all things, yet he himself is understood by no one. For who has known the mind of the Lord, so as to advise him? But we have the mind of Christ.

1. Corinthians 2,12-16

Sermon outline:

  • The mind of Christ +  
  • Get lost: Language, mind and life +
  • God gives us all freely +   

Prayer of the Church on Pentecost

Let us pray for the whole Church of God in Christ Jesus and for all people according to their needs.

Lord God, bless the preaching of Your Word throughout the world. May Your Spirit create faith in the hearts of the nations, that on the great and magnificent day of the Lord they may call on the name of Your Son and be saved. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Lord God, heavenly Father, when You filled the disciples with the Holy Spirit, 3,000 souls were called, gathered, enlightened and sanctified. Likewise, fill our congregation, our Synod and the whole Christian Church on earth with the Holy Spirit. Renew us, that the Sacraments may be administered faithfully and many more may be called by the Gospel, enlightened with Your gifts, sanctified and kept in the true faith. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Lord of hosts, we give thanks for those who have served our nation through military service, and we remember with gratitude those who gave their lives for us and the cause of freedom. Help us to honor their sacrifice by using our liberty responsibly. Keep safe all who travel, bless our nation, and help us to protect and increase the privileges we have for those who follow us, looking always to You, from whom these gifts come. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Light of this dark world, You have sent the Holy Spirit to Your Church as the comforter. Soothe the wounds of Your people. According to Your will, bring restoration to broken families, heal the sick, uplift the depressed, provide for the poor, uphold the forgotten and answer the prayers of all who call out to You for aid [especially _____________]. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

O Lord, Giver of the Holy Spirit, clear away all distractions, that our hearts and minds may be focused on You. As Christ comes to us in the bread which is His body and the cup of His blood, help us to receive Your gifts with faith and to live from them. Receive our praise and thanksgiving together with the tithes and offerings we bring, as tokens of our trust in You. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Lord of love, give to those who weep the joy of Your presence, to those who grieve the hope of the resurrection, and to those who are alone or afraid the consolation of Your Spirit, that they may not despair but know the joy of Your presence and the love of Your Church. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Almighty Father, with Your Son, Jesus Christ, send Your Holy Spirit into our hearts through Your Word to rule and govern us according to Your will, comfort us in every temptation and misfortune, and defend us against every error, that we may continue steadfast in the faith, increase in love and good works, and — trusting firmly in Your grace for us by His death — obtain eternal salvation; through the same Jesus Christ, Your Son, our Lord, who lives and reigns with You and the Holy Spirit, one God, now and forever. Amen.

LCMS Prayers for one-year-series.
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Er ist der Herr und unser Trost

+ Der Herr sei mit Euch +

Herr, höre meine Stimme, wenn ich rufe!

Sei mir gnädig und erhöre mich!

Psalm 27, 7
“Christus der Barmherzige” (1100-1150)
Museum für Byzantinische Kunst, Bode-Museum, Berlin, Germany

Er ist der Herr und unser Trost, der uns durch sein Blut hat erlöst. Das Gfängnis er gefangen hat, daß uns nicht schad der bittre Tod. Halleluja.

Wir freuen uns aus Herzensgrund und singen fröhlich mit dem Mund: Unser Bruder, Fleisch, Bein und Blut ist unser allerhöchstes Gut. Halleluja.

Durch ihn der Himmel unser ist. Hilf uns, o Bruder Jesu Christ, daß wir nur fest vertraun auf Dich und durch Dich leben ewiglich. Halleluja.

Amen, Amen, Herr Jesu Christ, der Du gen Himmel gfahren bist: Behüt uns, Herr, bei rechter Lehr, des Teufels Trug und Listen wehr. Halleluja.

Musae Sioniae 1607 (LKG 176, 8-11)

Fortlaufende Lese am Samstag nach Exaudi

Ich bin aber hocherfreut in dem Herrn, dass ihr wieder eifrig geworden seid, für mich zu sorgen; ihr wart zwar immer darauf bedacht, aber die Zeit hat’s nicht zugelassen. 11 Ich sage das nicht, weil ich Mangel leide; denn ich habe gelernt, mir genügen zu lassen, wie’s mir auch geht. 12 Ich kann niedrig sein und kann hoch sein; mir ist alles und jedes vertraut: beides, satt sein und hungern, beides, Überfluss haben und Mangel leiden; 13 ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht. 14 Doch ihr habt wohl daran getan, dass ihr meine Bedrängnis geteilt habt. 15 Denn ihr Philipper wisst auch, dass am Anfang meiner Predigt des Evangeliums, als ich auszog aus Makedonien, keine Gemeinde mit mir Gemeinschaft gehabt hat im Geben und Nehmen als ihr allein. 16 Denn auch nach Thessalonich habt ihr etwas gesandt für meinen Bedarf, einmal und danach noch einmal. 17 Nicht, dass ich das Geschenk suche, sondern ich suche die Frucht, damit sie euch reichlich angerechnet wird. 18 Ich habe aber alles erhalten und habe Überfluss. Ich habe in Fülle, nachdem ich durch Epaphroditus empfangen habe, was von euch gekommen ist: ein lieblicher Geruch, ein angenehmes Opfer, Gott gefällig. 19 Mein Gott aber wird all eurem Mangel abhelfen nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus. 20 Gott aber, unserm Vater, sei Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.

21 Grüßt alle Heiligen in Christus Jesus. Es grüßen euch die Brüder, die bei mir sind. 22 Es grüßen euch alle Heiligen, besonders aber die aus dem Haus des Kaisers. 23 Die Gnade des Herrn Jesus Christus sei mit eurem Geist!

Philipper 4,10-23

Tageslese für Samstag nach Exaudi

Die Elenden und Armen suchen Wasser und es ist nichts da, ihre Zunge verdorrt vor Durst. Aber ich, der HERR, will sie erhören; ich, der Gott Israels, will sie nicht verlassen. 18 Ich will Wasserbäche auf den Höhen öffnen und Quellen inmitten der Täler und will die Wüste zu Wasserstellen machen und das dürre Land zu Wasserquellen. 19 Ich will in der Wüste wachsen lassen Zedern, Akazien, Myrten und Ölbäume; ich will in der Steppe pflanzen miteinander Zypressen, Buchsbaum und Kiefern, 20 damit man zugleich sehe und erkenne und merke und verstehe: Des HERRN Hand hat dies getan, und der Heilige Israels hat es geschaffen.

Jesaja 41,17-20

Wir beten mit der Kollekte für Exaudi:

Herr Jesus Christus, Du König der Herrlichkeit, der Du als ein Sieger über alle Himmel erhöht bist: Wir bitten Dich, laß uns nicht als Waisen zurück, sondern sende uns herab den Geist der Wahrheit, den der Vater verheißen hat. Der Du mit dem Vater und dem heiligen Geiste lebest und regierest von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate Fratres, S.136

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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Über all Himmel hoch erhebt

+ Der Herr sei mit Euch +

Herr, höre meine Stimme, wenn ich rufe!

Sei mir gnädig und erhöre mich!

Psalm 27, 7
Initiale P mit der Himmelfahrt Christ, 1375/1400 © Kupferstichkabinett, Staatliche Museen zu Berlin / Volker-H. Schneider

Über all Himmel hoch erhebt, über all Engel mächtig schwebt, über all Menschen er regiert und alle Kreaturen führt. Halleluja.

Zur Rechten Gotts des Vaters groß hat er all Macht ohn alle Maß, all Ding sind ihm ganz untertan, Gottes und der Marien Sohn. Halleluja.

All Teufel, Welt, Sünd, Höll und Tod, er alles überwunden hat. Trotz, wer da will, es liegt nichts dran, den Sieg muß er doch allzeit hat. Halleluja.

Wohl dem, der ihm vertrauen tut und hat in ihm nur frischen Mut. Welt, wie Du willst, wer fragt nach Dir? Nach Christo steht unser Begier. Halleluja.

Musae Sioniae 1607 (LKG 176, 4-7)

Fortlaufende Lese am Freitag nach Exaudi

Also, meine lieben Brüder und Schwestern, nach denen ich mich sehne, meine Freude und meine Krone, steht fest in dem Herrn, ihr Lieben. 2 Evodia ermahne ich und Syntyche ermahne ich, dass sie eines Sinnes seien in dem Herrn. 3 Ja, ich bitte auch dich, mein treuer Gefährte, steh ihnen bei; sie haben mit mir für das Evangelium gekämpft, zusammen mit Klemens und meinen andern Mitarbeitern, deren Namen im Buch des Lebens stehen. 4 Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch! 5 Eure Güte lasst kund sein allen Menschen! Der Herr ist nahe! 6 Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden! 7 Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, wird eure Herzen und Sinne bewahren in Christus Jesus. 8 Weiter, Brüder und Schwestern: Was wahrhaftig ist, was ehrbar, was gerecht, was rein, was liebenswert, was einen guten Ruf hat, sei es eine Tugend, sei es ein Lob – darauf seid bedacht! 9 Was ihr gelernt und empfangen und gehört und gesehen habt an mir, das tut; so wird der Gott des Friedens mit euch sein.

Philipper 4:1-9

Tageslese am Freitag nach Exaudi

Und was soll ich noch mehr sagen? Die Zeit würde mir zu kurz, wenn ich erzählen sollte von Gideon und Barak und Simson und Jeftah und David und Samuel und den Propheten. 33 Diese haben durch den Glauben Königreiche bezwungen, Gerechtigkeit geübt, Verheißungen erlangt, Löwen den Rachen gestopft, 34 des Feuers Kraft gelöscht, sind der Schärfe des Schwerts entronnen, aus der Schwachheit zu Kräften gekommen, sind stark geworden im Kampf und haben fremde Heere in die Flucht geschlagen. 35 Frauen haben ihre Toten durch Auferstehung wiederbekommen. Andere aber sind gemartert worden und haben die Freilassung nicht angenommen, auf dass sie die Auferstehung, die besser ist, erlangten. 36 Wieder andere haben Spott und Geißelung erlitten, dazu Fesseln und Gefängnis. 37 Sie sind gesteinigt, zersägt, durchs Schwert getötet worden; sie sind umhergezogen in Schafpelzen und Ziegenfellen; sie haben Mangel, Bedrängnis, Misshandlung erlitten. 38 Sie, deren die Welt nicht wert war, sind umhergeirrt in Wüsten, auf Bergen, in Höhlen und Klüften der Erde. 39 Diese alle haben durch den Glauben Gottes Zeugnis empfangen und doch nicht die Verheißung erlangt, 40 weil Gott etwas Besseres für uns vorgesehen hat: dass sie nicht ohne uns vollendet würden.

Hebräer 11,32-40

Wir beten mit der Kollekte für Exaudi:

Herr Jesus Christus, Du König der Herrlichkeit, der Du als ein Sieger über alle Himmel erhöht bist: Wir bitten Dich, laß uns nicht als Waisen zurück, sondern sende uns herab den Geist der Wahrheit, den der Vater verheißen hat. Der Du mit dem Vater und dem heiligen Geiste lebest und regierest von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate Fratres, S.136

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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Wir danken Dir, Herr Jesu Christ, daß Du gen Himmel gfahren bist.

+ Der Herr sei mit Euch +

Herr, höre meine Stimme, wenn ich rufe!

Sei mir gnädig und erhöre mich!

Psalm 27, 7
Himmelfahrt Christi von Mattheis Störbel (1519) im Deutschen Museum, Nürnberg.

Wir danken dir, Herr Jesu Christ, daß du gen Himmel g’fahren bist: Halleluja, Halleluja, o starker Gott Immanuel, stärk uns an Leib, stärk uns an Seel. Halleluja, Halleluja.

Nun freu sich alle Christenheit und sing und spring ohn alles Leid. Halleluja, Halleluja.
Gott Lob und Dank im höchsten Thron, weil unser Bruder Gottes Sohn. Halleluja, Halleluja.

Gen Himmel aufgefahren hoch, ist er doch allzeit bei uns noch; Halleluja, Halleluja;
sein Macht und Reich unendlich ist, wahr’ Gott und Mensch zu aller Frist. Halleluja, Halleluja.

Musae Sioniae 1607 (LKG 176, 1-3)

Fortlaufende Lese für Donnerstag nach Exaudi

Nicht, dass ich’s schon ergriffen habe oder schon vollkommen sei; ich jage ihm aber nach, ob ich’s wohl ergreifen könnte, weil ich von Christus Jesus ergriffen bin. 13 Meine Brüder und Schwestern, ich schätze mich selbst nicht so ein, dass ich’s ergriffen habe. Eins aber sage ich: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was da vorne ist, 14 und jage nach dem vorgesteckten Ziel, dem Siegespreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus. 15 Wie viele nun von uns vollkommen sind, die lasst uns so gesinnt sein. Und solltet ihr in einem Stück anders denken, so wird euch Gott auch das offenbaren. 16 Nur, was wir schon erreicht haben, darin lasst uns auch leben. 17 Ahmt mit mir Christus nach, Brüder und Schwestern, und seht auf die, die so wandeln, wie ihr uns zum Vorbild habt. 18 Denn viele wandeln so, dass ich euch oft von ihnen gesagt habe, nun aber sage ich’s auch unter Tränen: Sie sind die Feinde des Kreuzes Christi. 19 Ihr Ende ist die Verdammnis, ihr Gott ist der Bauch und ihre Ehre ist in ihrer Schande; sie sind irdisch gesinnt. 20 Wir aber sind Bürger im Himmel; woher wir auch erwarten den Heiland, den Herrn Jesus Christus, 21 der unsern geringen Leib verwandeln wird, dass er gleich werde seinem verherrlichten Leibe nach der Kraft, mit der er sich alle Dinge untertan machen kann.

Philipper 3:12-21

Tageslese für Donnerstag nach Exaudi

Aber am letzten, dem höchsten Tag des Festes trat Jesus auf und rief: Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke! 38 Wer an mich glaubt, von dessen Leib werden, wie die Schrift sagt, Ströme lebendigen Wassers fließen. 39 Das sagte er aber von dem Geist, den die empfangen sollten, die an ihn glaubten; denn der Geist war noch nicht da; denn Jesus war noch nicht verherrlicht.

Johannes 7:37-39

Wir beten mit der Kollekte für Exaudi:

Herr Jesus Christus, Du König der Herrlichkeit, der Du als ein Sieger über alle Himmel erhöht bist: Wir bitten Dich, laß uns nicht als Waisen zurück, sondern sende uns herab den Geist der Wahrheit, den der Vater verheißen hat. Der Du mit dem Vater und dem heiligen Geiste lebest und regierest von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate Fratres, S.136

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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Gen Himmel aufgefahren ist, Halleluja

+ Der Herr sei mit Euch +

Herr, höre meine Stimme, wenn ich rufe!

Sei mir gnädig und erhöre mich!

Psalm 27, 7
“Christ Ascension”, icon from Michurin, Bulgaria, 16 century.

Gen Himmel aufgefahren ist, Halleluja, der Ehrenkönig Jesus Christ. Halleluja.

Er sitzt zu Gottes rechter Hand, Halleluja, herrscht über Himml und alle Land. Halleluja.

Nun ist erfüllt, was g’schrieben ist, Halleluja, in Psalmen von dem Herren Christ. Halleluja.

Nun sitzt beim Herren Davids Herr, Halleluja, wie zu ihm gsprochen hat der Herr. Halleluja.

Drum jauchzen wir mit großem Schalln, Halleluja, dem Herren Christ zum Wohlgefalln. Halleluja.

Der Heiligen Dreieinigkeit, Halleluja, sei Lob und Preis in Ewigkeit. Halleluja.

Nach dem Coelos ascendit hodie (15.Jhr), Frankfurt/Oder 1601 (LKG 175)

Fortlaufende Lese für Mittwoch nach Exaudi

Weiter, meine Brüder und Schwestern: Freut euch in dem Herrn! Dass ich euch immer dasselbe schreibe, verdrießt mich nicht und macht euch umso gewisser. 2 Nehmt euch in Acht vor den Hunden, nehmt euch in Acht vor den böswilligen Arbeitern, nehmt euch in Acht vor der Zerschneidung! 3 Denn wir sind die Beschneidung, die wir im Geist Gottes dienen und uns Christi Jesu rühmen und uns nicht verlassen auf Fleisch, 4 obwohl ich meine Zuversicht auch aufs Fleisch setzen könnte. Wenn ein anderer meint, er könne sich aufs Fleisch verlassen, so könnte ich es viel mehr, 5 der ich am achten Tag beschnitten bin, aus dem Volk Israel, vom Stamm Benjamin, ein Hebräer von Hebräern, nach dem Gesetz ein Pharisäer, 6 nach dem Eifer ein Verfolger der Gemeinde, nach der Gerechtigkeit, die das Gesetz fordert, untadelig gewesen. 7 Aber was mir Gewinn war, das habe ich um Christi willen für Schaden erachtet. 8 Ja, ich erachte es noch alles für Schaden gegenüber der überschwänglichen Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn. Um seinetwillen ist mir das alles ein Schaden geworden, und ich erachte es für Dreck, auf dass ich Christus gewinne 9 und in ihm gefunden werde, dass ich nicht habe meine Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz, sondern die durch den Glauben an Christus kommt, nämlich die Gerechtigkeit, die von Gott kommt durch den Glauben. 10 Ihn möchte ich erkennen und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemeinschaft seiner Leiden und so seinem Tode gleich gestaltet werden, 11 damit ich gelange zur Auferstehung von den Toten.

Philipper 3,1-11

Tageslese

Wir aber haben nicht empfangen den Geist der Welt, sondern den Geist aus Gott, damit wir wissen, was uns von Gott geschenkt ist. 13 Und davon reden wir auch nicht mit Worten, welche menschliche Weisheit lehren kann, sondern mit Worten, die der Geist lehrt, und deuten geistliche Dinge für geistliche Menschen. 14 Der natürliche Mensch aber nimmt nicht an, was vom Geist Gottes ist; es ist ihm eine Torheit und er kann es nicht erkennen; denn es muss geistlich beurteilt werden. 15 Der geistliche Mensch aber beurteilt alles und wird doch selber von niemandem beurteilt. 16 Denn »wer hat des Herrn Sinn erkannt, oder wer will ihn unterweisen«? Wir aber haben Christi Sinn.

1. Korinther 2,12-16

Wir beten mit der Kollekte für Exaudi:

Herr Jesus Christus, Du König der Herrlichkeit, der Du als ein Sieger über alle Himmel erhöht bist: Wir bitten Dich, laß uns nicht als Waisen zurück, sondern sende uns herab den Geist der Wahrheit, den der Vater verheißen hat. Der Du mit dem Vater und dem heiligen Geiste lebest und regierest von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate Fratres, S.136

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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Christ fuhr gen Himmel

+ Der Herr sei mit Euch +

Herr, höre meine Stimme, wenn ich rufe!

Sei mir gnädig und erhöre mich!

Psalm 27, 7
Alberto Piazza: “Apostel am leeren Grab” Staatliches Museum, Berlin

Gott fährt auf mit Jauchzen und der Herr mit heller Posaune.

Psalm 47,6

Christ fuhr gen Himmel. Was sandt er uns hernieder? Den Tröster, den Heiligen Geist, zu Trost der armen Christenheit. Kyrieleis. Halleluja, Halleluja, Halleluja! Des solln wir alle froh sein, Christ will unser Trost sein. Kyrieleis.

15. Jhd. (LKG 173)

Fortlaufende Lese am Dienstag nach Exaudi

Ich hoffe aber in dem Herrn Jesus, dass ich Timotheus bald zu euch senden werde, damit ich auch erquickt werde, wenn ich erfahre, wie es um euch steht. 20 Denn ich habe keinen, der so ganz meines Sinnes ist, der so herzlich für euch sorgen wird. 21 Denn sie suchen alle das Ihre, nicht das, was Jesu Christi ist. 22 Ihr aber wisst, dass er sich bewährt hat; denn wie ein Kind dem Vater hat er mit mir dem Evangelium gedient. 23 Ihn also hoffe ich zu senden, sobald ich erfahren habe, wie es um mich steht. 24 Ich vertraue aber in dem Herrn darauf, dass auch ich selbst bald kommen werde. 25 Ich habe es aber für nötig angesehen, den Bruder Epaphroditus zu euch zu senden, der mein Mitarbeiter und Mitstreiter ist und euer Abgesandter und Helfer in meiner Not; 26 denn er hatte nach euch allen Verlangen und war tief bekümmert, weil ihr gehört hattet, dass er krank geworden war. 27 Und er war auch todkrank, aber Gott hat sich über ihn erbarmt; nicht allein aber über ihn, sondern auch über mich, damit ich nicht eine Traurigkeit über die andere hätte. 28 Ich habe ihn nun umso eiliger gesandt, damit ihr ihn seht und wieder fröhlich werdet und auch ich weniger Traurigkeit habe. 29 So nehmt ihn nun auf in dem Herrn mit aller Freude und haltet solche Menschen in Ehren. 30 Denn um des Werkes Christi willen ist er dem Tode so nahe gekommen, da er sein Leben nicht geschont hat, um mir zu dienen an eurer statt.

Philipper 2:19-30

Tageslese

Christus sagt: Das gebiete ich euch, dass ihr euch untereinander liebt.

Wenn euch die Welt hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat. 19 Wäret ihr von der Welt, so hätte die Welt das Ihre lieb. Weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt erwählt habe, darum hasst euch die Welt. 20 Denkt an das Wort, das ich euch gesagt habe: Der Knecht ist nicht größer als sein Herr. Haben sie mich verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen; haben sie mein Wort gehalten, so werden sie eures auch halten. 21 Aber das alles werden sie euch tun um meines Namens willen; denn sie kennen den nicht, der mich gesandt hat.

Johannes 15,17-21

Wir beten mit der Kollekte für Exaudi:

Herr Jesus Christus, Du König der Herrlichkeit, der Du als ein Sieger über alle Himmel erhöht bist: Wir bitten Dich, laß uns nicht als Waisen zurück, sondern sende uns herab den Geist der Wahrheit, den der Vater verheißen hat. Der Du mit dem Vater und dem heiligen Geiste lebest und regierest von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate Fratres, S.136

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + 

AmenAmen.

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Die ganze Welt, Herr Jesu Christ

+ Der Herr sei mit Euch +

Herr, höre meine Stimme, wenn ich rufe! Sei mir gnädig und erhöre mich!

Psalm 27, 7
Nach dem Gottesdienst im Niederlausitzer Wendendorf, Ölgemälde, gemalt 1937, Max Vogel

Die ganze Welt, Herr Jesu Christ, Halleluja, Halleluja, in deiner Urständ fröhlich ist. Halleluja, Halleluja.

Das himmlisch Heer im Himmel singt, Halleluja, Halleluja, die Christenheit auf Erden klingt. Halleluja, Halleluja.

Jetzt grünet, was nur grünen kann, Halleluja, Halleluja, die Bäum zu blühen fangen an. Halleluja, Halleluja.

Es singen jetzt die Vögel all, Halleluja, Halleluja, jetzt singt und klingt die Nachtigall. Halleluja, Halleluja.

Der Sonnenschein jetzt kommt herein, Halleluja, Halleluja, und gibt der Welt ein’ neuen Schein. Halleluja, Halleluja.

Die ganze Welt, Herr Jesu Christ, Halleluja, Halleluja, in deiner Urständ fröhlich ist. Halleluja, Halleluja.

Köln 1623 (LKG 172)

Fortlaufende Lese für Montag nach Exaudi

Also, meine Lieben, – wie ihr allezeit gehorsam gewesen seid, nicht allein in meiner Gegenwart, sondern jetzt noch viel mehr in meiner Abwesenheit – schaffet, dass ihr selig werdet, mit Furcht und Zittern. 13 Denn Gott ist’s, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen. 14 Tut alles ohne Murren und ohne Zweifel, 15 damit ihr ohne Tadel und lauter seid, Gottes Kinder, ohne Makel mitten unter einem verdorbenen und verkehrten Geschlecht, unter dem ihr scheint als Lichter in der Welt, 16 dadurch dass ihr festhaltet am Wort des Lebens, mir zum Ruhm an dem Tage Christi, sodass ich nicht vergeblich gelaufen bin noch vergeblich gearbeitet habe. 17 Und wenn ich auch geopfert werde bei dem Opfer und Gottesdienst eures Glaubens, so freue ich mich und freue mich mit euch allen. 18 Ebenso sollt auch ihr euch freuen und sollt euch mit mir freuen.

Philipper 2:12-18

Tageslese

Liebt ihr mich, so werdet ihr meine Gebote halten. 16 Und ich will den Vater bitten und er wird euch einen andern Tröster[1] geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit: 17 den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie sieht ihn nicht und kennt ihn nicht. Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein. 18 Ich will euch nicht als Waisen zurücklassen; ich komme zu euch. 19 Es ist noch eine kleine Zeit, dann sieht die Welt mich nicht mehr. Ihr aber seht mich, denn ich lebe, und ihr sollt auch leben. 20 An jenem Tage werdet ihr erkennen, dass ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch. 21 Wer meine Gebote hat und hält sie, der ist’s, der mich liebt. Wer mich aber liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.

Johannes 14, 15-21

Wir beten mit der Kollekte für Exaudi:

Herr Jesus Christus, Du König der Herrlichkeit, der Du als ein Sieger über alle Himmel erhöht bist: Wir bitten Dich, laß uns nicht als Waisen zurück, sondern sende uns herab den Geist der Wahrheit, den der Vater verheißen hat. Der Du mit dem Vater und dem heiligen Geiste lebest und regierest von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate Fratres, S. 136

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + 

AmenAmen.

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