Gott hat mich bei guten Tagen oft ergötzt (LKG 341,4-6)

“Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiß nicht, was Er Dir Gutes getan hat.” (Psalm 103,2. Wochenspruch am 14. Sonntag nach Trinitatis: “Der dankbare Samariter”)

Schwanenteich im September 2023

Schickt er mir ein Kreuz zu tragen, dringt herein Angst und Pein, sollt ich drum verzagen? Der es schickt, der wird es wenden; er weiß wohl, wie er soll all mein Unglück enden.

Gott hat mich in guten Tagen oft ergötzt; sollt ich jetzt nicht auch etwas tragen? Fromm ist Gott und schärft mit Maßen sein Gericht, kann mich nicht ganz und gar verlassen.

Satan, Welt und ihre Rotten können mir nichts mehr hier tun, als meiner spotten. Lass sie spotten, lass sie lachen! Gott, mein Heil, wird in Eil sie zuschanden machen.

Paul Gerhardt 1653 (LKG 341,4-6)

Fortlaufende Lese

Und als sie zu dem Volk kamen, trat ein Mensch zu ihm, kniete vor ihm nieder 15 und sprach: Herr, erbarme dich über meinen Sohn! Denn er ist mondsüchtig und hat schwer zu leiden; er fällt oft ins Feuer und oft ins Wasser; 16 und ich habe ihn zu deinen Jüngern gebracht und sie konnten ihm nicht helfen. 17 Jesus aber antwortete und sprach: O du ungläubiges und verkehrtes Geschlecht, wie lange soll ich bei euch sein? Wie lange soll ich euch ertragen? Bringt ihn mir her! 18 Und Jesus bedrohte ihn; und der Dämon fuhr aus von ihm, und der Knabe wurde gesund zu derselben Stunde. 19 Da traten die Jünger zu Jesus, als sie allein waren, und sprachen: Warum konnten wir ihn nicht austreiben? 20-21 Er aber sprach zu ihnen: Wegen eures Kleinglaubens. Denn wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so könnt ihr sagen zu diesem Berge: Heb dich dorthin!, so wird er sich heben; und euch wird nichts unmöglich sein.

Matthäus 17,14-21

Tageslese

Aber ich werde mich auch weiterhin freuen; 19 denn ich weiß, dass mir dies zum Heil ausgehen wird durch euer Gebet und durch den Beistand des Geistes Jesu Christi, 20 wie ich sehnlich erwarte und hoffe, dass ich in keinem Stück zuschanden werde, sondern dass frei und offen, wie allezeit so auch jetzt, Christus verherrlicht werde an meinem Leibe, es sei durch Leben oder durch Tod. 21 Denn Christus ist mein Leben, und Sterben ist mein Gewinn. 22 Wenn ich aber weiterleben soll im Fleisch, so dient mir das dazu, mehr Frucht zu schaffen; und so weiß ich nicht, was ich wählen soll. 23 Denn es setzt mir beides hart zu: Ich habe Lust, aus der Welt zu scheiden und bei Christus zu sein, was auch viel besser wäre; 24 aber es ist nötiger, im Fleisch zu bleiben um euretwillen. 25 Und in solcher Zuversicht weiß ich, dass ich bleiben und bei euch allen sein werde, euch zur Förderung und zur Freude im Glauben, 26 damit euer Rühmen in Christus Jesus größer werde durch mich, wenn ich wieder zu euch komme.

Philipper 1,18b-26

Wir beten mit der Kollekte für den 14. Sonntag nach Trinitatis

Allmächtiger Herr Gott, himmlischer Vater, von dem wir ohne Unterlaß allerlei Gutes im Überfluß empfangen, und durch den wir täglich behütet werden: wir bitten Dich, laß uns das alles von ganzem Herzen erkennen, auf daß wir Deiner milden Güte und Barmherzigkeit hier und dort danken und Dich ewig loben, durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist, lebet und regieret ein Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.149

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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Warum sollt ich mich denn grämen? (LKG 341)

Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiß nicht, was Er Dir Gutes getan hat. (Psalm 103,2. Wochenspruch am 14. Sonntag nach Trinitatis: “Der dankbare Samariter”)

Lutherstadt Wittenberg along the Elbe (2023)

Warum sollt ich mich denn grämen? Hab ich doch Christus noch, wer will mir den nehmen? Wer will mir den Himmel rauben, den mir schon Gottes Sohn beigelegt im Glauben?

Nackend lag ich auf dem Boden, da ich kam, da ich nahm meinen ersten Odem; nackend werd ich auch hinziehen, wenn ich werd von der Erd als ein Schatten fliehen.

Gut und Blut, Leib, Seel und Leben ist nicht mein, Gott allein ist es, der’s gegeben. Will er’s wieder zu sich kehren, nehm er’s hin; ich will ihn dennoch fröhlich ehren.

Paul Gerhardt 1653 (LKG 341,1-3)

Fortlaufende Lese

Und nach sechs Tagen nahm Jesus mit sich Petrus und Jakobus und Johannes, dessen Bruder, und führte sie allein auf einen hohen Berg. 2 Und er wurde verklärt vor ihnen, und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne, und seine Kleider wurden weiß wie das Licht. 3 Und siehe, da erschienen ihnen Mose und Elia; die redeten mit ihm. 4 Petrus aber antwortete und sprach zu Jesus: Herr, hier ist gut sein! Willst du, so will ich hier drei Hütten bauen, dir eine, Mose eine und Elia eine. 5 Als er noch so redete, siehe, da überschattete sie eine lichte Wolke. Und siehe, eine Stimme aus der Wolke sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe; den sollt ihr hören! 6 Als das die Jünger hörten, fielen sie auf ihr Angesicht und fürchteten sich sehr. 7 Jesus aber trat zu ihnen, rührte sie an und sprach: Steht auf und fürchtet euch nicht! 8 Als sie aber ihre Augen aufhoben, sahen sie niemand als Jesus allein. 9 Und als sie vom Berge hinabgingen, gebot ihnen Jesus und sprach: Ihr sollt von dieser Erscheinung niemandem sagen, bis der Menschensohn von den Toten auferstanden ist. 10 Und die Jünger fragten ihn und sprachen: Warum sagen denn die Schriftgelehrten, zuerst müsse Elia kommen? 11 Er antwortete und sprach: Ja, Elia kommt und wird alles zurechtbringen. 12 Doch ich sage euch: Elia ist schon gekommen, und sie haben ihn nicht erkannt, sondern haben mit ihm getan, was sie wollten. So wird auch der Menschensohn durch sie leiden müssen. 13 Da verstanden die Jünger, dass er von Johannes dem Täufer zu ihnen geredet hatte. 

Matthäus 17,1-13

Tageslese

12 Ich lasse euch aber wissen, Brüder und Schwestern: Wie es um mich steht, das ist zur größeren Förderung des Evangeliums geschehen. 13 Denn dass ich meine Fesseln für Christus trage, das ist im ganzen Prätorium und bei allen andern offenbar geworden, 14 und die meisten Brüder in dem Herrn haben durch meine Gefangenschaft Zuversicht gewonnen und sind umso kühner geworden, das Wort zu reden ohne Scheu. 15 Einige zwar predigen Christus aus Neid und Streitsucht, einige aber auch in guter Absicht: 16 diese aus Liebe, denn sie wissen, dass ich zur Verteidigung des Evangeliums hier liege; 17 jene aber verkündigen Christus aus Eigennutz und nicht lauter, denn sie möchten mir Trübsal bereiten in meiner Gefangenschaft. 18 Was tut’s aber? Wenn nur Christus verkündigt wird auf jede Weise, es geschehe zum Vorwand oder in Wahrheit, so freue ich mich darüber. Aber ich werde mich auch weiterhin freuen; 19 denn ich weiß, dass mir dies zum Heil ausgehen wird durch euer Gebet und durch den Beistand des Geistes Jesu Christi, 20 wie ich sehnlich erwarte und hoffe, dass ich in keinem Stück zuschanden werde, sondern dass frei und offen, wie allezeit so auch jetzt, Christus verherrlicht werde an meinem Leibe, es sei durch Leben oder durch Tod. 21 Denn Christus ist mein Leben, und Sterben ist mein Gewinn.

Philipper 1,12-21

Wir beten mit der Kollekte für den 14. Sonntag nach Trinitatis

Allmächtiger Herr Gott, himmlischer Vater, von dem wir ohne Unterlaß allerlei Gutes im Überfluß empfangen, und durch den wir täglich behütet werden: wir bitten Dich, laß uns das alles von ganzem Herzen erkennen, auf daß wir Deiner milden Güte und Barmherzigkeit hier und dort danken und Dich ewig loben, durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist, lebet und regieret ein Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.149

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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Wohl Dir, Du Kind der Treue (LKG 340,10-12)

Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiß nicht, was Er Dir Gutes getan hat. (Psalm 103,2. Wochenspruch am 14. Sonntag nach Trinitatis: “Der dankbare Samariter”)

Marktplatz in der Lutherstadt Wittenberg, September 2023.

Wird’s aber sich befinden, dass Du ihm treu verbleibst, so wird er Dich entbinden, da Du’s am mindsten glaubst; er wird Dein Herze lösen von der so schweren Last, die Du zu keinem Bösen bisher getragen hast.

Wohl Dir, Du Kind der Treue, Du hast und trägst davon mit Ruhm und Dankgeschreie den Sieg und Ehrenkron; Gott gibt Dir selbst die Palmen in Deine rechte Hand, und Du singst Freudenpsalmen dem, der Dein Leid gewandt.

Mach End, o Herr, mach Ende mit aller unsrer Not; stärk unsre Füß und Hände und lass bis in den Tod uns allzeit Deiner Pflege und Treu empfohlen sein, so gehen unsre Wege gewiss zum Himmel ein.

Paul Gerhardt 1653 (LKG 340,10-12)

Fortlaufende Lese

Da sprach Jesus zu seinen Jüngern: Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir. 25 Denn wer sein Leben erhalten will, der wird’s verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird’s finden. 26 Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele? Oder was kann der Mensch geben, womit er seine Seele auslöse? 27 Denn es wird geschehen, dass der Menschensohn kommt in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln, und dann wird er einem jeden vergelten nach seinem Tun. 28 Wahrlich, ich sage euch: Es sind etliche unter denen, die hier stehen, die werden den Tod nicht schmecken, bis sie den Menschensohn kommen sehen in seinem Reich.

Matthäus 16,24-28

Tageslese

Wir danken Gott allezeit für euch alle und gedenken euer in unsern Gebeten 3 und denken ohne Unterlass vor Gott, unserm Vater, an euer Werk im Glauben und an eure Arbeit in der Liebe und an eure Geduld in der Hoffnung auf unsern Herrn Jesus Christus. 4 Brüder und Schwestern, von Gott geliebt, wir wissen, dass ihr erwählt seid; 5 denn unser Evangelium kam zu euch nicht allein im Wort, sondern auch in der Kraft und in dem Heiligen Geist und in großer Fülle. Ihr wisst ja, wie wir uns unter euch verhalten haben um euretwillen. 6 Und ihr seid unsere Nachfolger geworden und die des Herrn und habt das Wort aufgenommen in großer Bedrängnis mit Freuden im Heiligen Geist, 7 sodass ihr ein Vorbild geworden seid für alle Gläubigen in Makedonien und Achaia. 8 Denn von euch aus ist erschollen das Wort des Herrn nicht allein in Makedonien und Achaia, sondern an allen Orten hat sich euer Glaube an Gott ausgebreitet, sodass es nicht nötig ist, dass wir darüber etwas sagen. 9 Denn sie selbst verkünden über uns, welchen Eingang wir bei euch gefunden haben und wie ihr euch bekehrt habt zu Gott, weg von den Abgöttern, zu dienen dem lebendigen und wahren Gott 10 und zu warten auf seinen Sohn vom Himmel, den er auferweckt hat von den Toten, Jesus, der uns errettet von dem zukünftigen Zorn.

1. Thessalonicher 1,2-10

Wir beten mit der Kollekte für den 14. Sonntag nach Trinitatis

Allmächtiger Herr Gott, himmlischer Vater, von dem wir ohne Unterlaß allerlei Gutes im Überfluß empfangen, und durch den wir täglich behütet werden: wir bitten Dich, laß uns das alles von ganzem Herzen erkennen, auf daß wir Deiner milden Güte und Barmherzigkeit hier und dort danken und Dich ewig loben, durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist, lebet und regieret ein Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.149

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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Ihn, ihn laß tun und walten, Er ist ein weiser Fürst (LKG 340,7-9)

Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiß nicht, was Er Dir Gutes getan hat. (Psalm 103,2. Wochenspruch am 14. Sonntag nach Trinitatis: “Der dankbare Samariter”)

Väinö Alfred Blomstedt: “See in der Wildnis” (1895)

Auf, auf, gib Deinem Schmerze und Sorgen gute Nacht, lass fahren, was das Herze betrübt und traurig macht; bist Du doch nicht Regente, der alles führen soll, Gott sitzt im Regimente und führet alles wohl.

Ihn, ihn lass tun und walten, er ist ein weiser Fürst und wird sich so verhalten, dass Du Dich wundern wirst, wenn er, wie ihm gebühret, mit wunderbarem Rat das Werk hinausgeführet, das Dich bekümmert hat.

Er wird zwar eine Weile mit seinem Trost verziehn und tun an seinem Teile, als hätt in seinem Sinn er Deiner sich begeben und sollt’st Du für und für in Angst und Nöten schweben, als frag er nichts nach Dir.

Paul Gerhardt 1653 (LKG 340,7-9)

Fortlaufende Lese

Da kam Jesus in die Gegend von Cäsarea Philippi und fragte seine Jünger und sprach: Wer sagen die Leute, dass der Menschensohn sei? 14 Sie sprachen: Einige sagen, du seist Johannes der Täufer, andere, du seist Elia, wieder andere, du seist Jeremia oder einer der Propheten. 15 Er sprach zu ihnen: Wer sagt denn ihr, dass ich sei? 16 Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist der Christus, des lebendigen Gottes Sohn! 17 Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Selig bist du, Simon, Jonas Sohn; denn Fleisch und Blut haben dir das nicht offenbart, sondern mein Vater im Himmel. 18 Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen. 19 Ich will dir die Schlüssel des Himmelreichs geben: Was du auf Erden binden wirst, soll auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, soll auch im Himmel gelöst sein. 20 Da gebot er den Jüngern, niemandem zu sagen, dass er der Christus sei.

21 Seit der Zeit fing Jesus an, seinen Jüngern zu zeigen, dass er nach Jerusalem gehen und viel leiden müsse von den Ältesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten und getötet werden und am dritten Tage auferstehen. 22 Und Petrus nahm ihn beiseite und fuhr ihn an und sprach: Gott bewahre dich, Herr! Das widerfahre dir nur nicht! 23 Er aber wandte sich um und sprach zu Petrus: Geh weg von mir, Satan! Du bist mir ein Ärgernis; denn du meinst nicht, was göttlich, sondern was menschlich ist.

Matthäus 16,13-23

Tageslese

Der aber Samen gibt dem Sämann und Brot zur Speise, der wird auch euch Samen geben und ihn mehren und wachsen lassen die Früchte eurer Gerechtigkeit. 11 So werdet ihr reich sein in allen Dingen, zu geben in aller Lauterkeit, die durch uns wirkt Danksagung an Gott. 12 Denn der Dienst dieser Sammlung füllt nicht allein aus, woran es den Heiligen mangelt, sondern wirkt auch überschwänglich darin, dass viele Gott danken. 13 Um dieses treuen Dienstes willen preisen sie Gott für euren Gehorsam im Bekenntnis zum Evangelium Christi und für die Lauterkeit eurer Gemeinschaft mit ihnen und allen. 14 Und in ihrem Gebet für euch sehnen sie sich nach euch wegen der überschwänglichen Gnade Gottes bei euch. 15 Gott aber sei Dank für seine unaussprechliche Gabe!

2. Korinther 9,10-15

Wir beten mit der Kollekte für den 14. Sonntag nach Trinitatis

Allmächtiger Herr Gott, himmlischer Vater, von dem wir ohne Unterlaß allerlei Gutes im Überfluß empfangen, und durch den wir täglich behütet werden: wir bitten Dich, laß uns das alles von ganzem Herzen erkennen, auf daß wir Deiner milden Güte und Barmherzigkeit hier und dort danken und Dich ewig loben, durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist, lebet und regieret ein Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.149

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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Weg hast Du allerwegen, an Mitteln fehlt Dirs nicht (LKG 340,4-6)

Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiß nicht, was Er Dir Gutes getan hat. (Psalm 103,2. Wochenspruch am 14. Sonntag nach Trinitatis: “Der dankbare Samariter”)

Weg hast Du allerwegen, an Mitteln fehlt Dir’s nicht; Dein Tun ist lauter Segen, Dein Gang ist lauter Licht; Dein Werk kann niemand hindern, Dein Arbeit darf nicht ruhn, wenn Du, was Deinen Kindern ersprießlich ist, willst tun.

Und ob gleich alle Teufel hier wollten widerstehn, so wird doch ohne Zweifel Gott nicht zurücke gehn; was er sich vorgenommen und was er haben will, das muss doch endlich kommen zu seinem Zweck und Ziel.

Hoff, o Du arme Seele, hoff und sei unverzagt! Gott wird Dich aus der Höhle, da Dich der Kummer plagt, mit großen Gnaden rücken; erwarte nur die Zeit, so wirst Du schon erblicken die Sonn der schönsten Freud.

Paul Gerhardt 1653 (LKG 340,4-6)

Fortlaufende Lese

Da traten die Pharisäer und Sadduzäer zu ihm; die versuchten ihn und forderten ihn auf, sie ein Zeichen vom Himmel sehen zu lassen. 2 Aber er antwortete und sprach zu ihnen: Des Abends sprecht ihr: Es wird ein schöner Tag werden, denn der Himmel ist rot. 3 Und des Morgens sprecht ihr: Es wird heute ein Unwetter kommen, denn der Himmel ist rot und trübe. Über das Aussehen des Himmels wisst ihr zu urteilen, über die Zeichen der Zeit aber könnt ihr nicht urteilen? 4 Ein böses und ehebrecherisches Geschlecht fordert ein Zeichen; doch es wird ihm kein Zeichen gegeben werden, es sei denn das Zeichen des Jona. Und er ließ sie stehen und ging davon.

5 Und als die Jünger ans andre Ufer gekommen waren, hatten sie vergessen, Brot mitzunehmen. 6 Jesus aber sprach zu ihnen: Seht zu und hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer! 7 Da dachten sie bei sich selbst und sprachen: Das wird’s sein, dass wir kein Brot mitgenommen haben. 8 Als das Jesus merkte, sprach er: Ihr Kleingläubigen, was bekümmert ihr euch doch, dass ihr kein Brot habt? 9 Versteht ihr noch nicht? Erinnert ihr euch nicht an die fünf Brote für die fünftausend und wie viele Körbe voll ihr da eingesammelt habt? 10 Auch nicht an die sieben Brote für die viertausend und wie viele Körbe voll ihr da eingesammelt habt? 11 Wieso versteht ihr denn nicht, dass ich nicht vom Brot zu euch geredet habe? Hütet euch vielmehr vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer! 12 Da verstanden sie, dass er nicht gesagt hatte, sie sollten sich hüten vor dem Sauerteig des Brotes, sondern vor der Lehre der Pharisäer und Sadduzäer.

Matthäus 16,1-12

Tageslese

Ich danke unserm Herrn Christus Jesus, der mich stark gemacht und für treu erachtet hat und in das Amt eingesetzt, 13 mich, der ich früher ein Lästerer und ein Verfolger und ein Frevler war; aber mir ist Barmherzigkeit widerfahren, denn ich habe es unwissend getan, im Unglauben. 14 Es ist aber desto reicher geworden die Gnade unseres Herrn samt dem Glauben und der Liebe, die in Christus Jesus ist. 15 Das ist gewisslich wahr und ein teuer wertes Wort: Christus Jesus ist in die Welt gekommen, die Sünder selig zu machen, unter denen ich der erste bin. 16 Aber darum ist mir Barmherzigkeit widerfahren, dass Christus Jesus an mir als Erstem alle Geduld erweise, zum Vorbild denen, die an ihn glauben sollten zum ewigen Leben. 17 Aber Gott, dem ewigen König, dem Unvergänglichen und Unsichtbaren, der allein Gott ist, sei Ehre und Preis in Ewigkeit! Amen.

1. Timotheus 1,12-17

Wir beten mit der Kollekte für den 14. Sonntag nach Trinitatis

Allmächtiger Herr Gott, himmlischer Vater, von dem wir ohne Unterlaß allerlei Gutes im Überfluß empfangen, und durch den wir täglich behütet werden: wir bitten Dich, laß uns das alles von ganzem Herzen erkennen, auf daß wir Deiner milden Güte und Barmherzigkeit hier und dort danken und Dich ewig loben, durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist, lebet und regieret ein Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.149

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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Befiehl Du Deine Wege (LKG 340)

Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiß nicht, was Er Dir Gutes getan hat. (Psalm 103,2)

Ready for church in the Old Latin School chapel 2023.

Befiehl Du Deine Wege und was Dein Herze kränkt der allertreusten Pflege des, der den Himmel lenkt. Der Wolken, Luft und Winden gibt Wege, Lauf und Bahn, der wird auch Wege finden, da Dein Fuß gehen kann.

Dem Herren musst Du trauen, wenn Dir’s soll wohlergehn; auf sein Werk musst Du schauen, wenn Dein Werk soll bestehn. Mit Sorgen und mit Grämen und mit selbsteigner Pein lässt Gott sich gar nichts nehmen, es muss erbeten sein.

Dein ewge Treu und Gnade, o Vater, weiß und sieht, was gut sei oder schade dem sterblichen Geblüt; und was Du dann erlesen, das treibst Du, starker Held, und bringst zum Stand und Wesen, was Deinem Rat gefällt.

Paul Gerhardt 1653 (LKG 340,1-3)

Fortlaufende Lese

Und Jesus ging von dort weiter und kam an das Galiläische Meer und ging auf einen Berg und setzte sich dort. 30 Und es kam eine große Menge zu ihm; die hatten bei sich Lahme, Blinde, Verkrüppelte, Stumme und viele andere und legten sie ihm vor die Füße, und er heilte sie, 31 sodass sich das Volk verwunderte, als sie sahen, dass die Stummen redeten, die Verkrüppelten gesund waren, die Lahmen gingen und die Blinden sahen; und sie priesen den Gott Israels.

32 Und Jesus rief seine Jünger zu sich und sprach: Das Volk jammert mich; denn sie harren nun schon drei Tage bei mir aus und haben nichts zu essen; und ich will sie nicht hungrig gehen lassen, damit sie nicht verschmachten auf dem Wege. 33 Da sprachen die Jünger zu ihm: Woher sollen wir so viel Brot nehmen in der Einöde, um eine so große Menge zu sättigen? 34 Und Jesus sprach zu ihnen: Wie viele Brote habt ihr? Sie sprachen: Sieben, und ein paar Fische. 35 Und er ließ das Volk sich lagern auf die Erde 36 und nahm die sieben Brote und die Fische, dankte, brach sie und gab sie den Jüngern, und die Jünger gaben sie dem Volk. 37 Und sie aßen alle und wurden satt; und sie sammelten auf, was an Brocken übrig blieb, sieben Körbe voll. 38 Und die da gegessen hatten, waren viertausend Männer, ohne Frauen und Kinder. 39 Und als er das Volk hatte gehen lassen, stieg er ins Boot und kam in das Gebiet von Magadan.

Matthäus 15,29-39

Tageslese

Und es kam zu ihm ein Aussätziger, der bat ihn, kniete nieder und sprach zu ihm: Willst du, so kannst du mich reinigen. 41 Und es jammerte ihn, und er streckte seine Hand aus, rührte ihn an und sprach zu ihm: Ich will’s tun; sei rein! 42 Und alsbald wich der Aussatz von ihm, und er wurde rein. 43 Und Jesus bedrohte ihn und trieb ihn alsbald von sich 44 und sprach zu ihm: Sieh zu, dass du niemandem etwas sagst; sondern geh hin und zeige dich dem Priester und opfere für deine Reinigung, was Mose geboten hat, ihnen zum Zeugnis. 45 Er aber ging fort und fing an, viel davon zu reden und die Geschichte bekannt zu machen, sodass Jesus hinfort nicht mehr öffentlich in eine Stadt gehen konnte; sondern er war draußen an einsamen Orten; und sie kamen zu ihm von allen Enden.

Markus 1,40-45

Wir beten mit der Kollekte für den 14. Sonntag nach Trinitatis

Allmächtiger Herr Gott, himmlischer Vater, von dem wir ohne Unterlaß allerlei Gutes im Überfluß empfangen, und durch den wir täglich behütet werden: wir bitten Dich, laß uns das alles von ganzem Herzen erkennen, auf daß wir Deiner milden Güte und Barmherzigkeit hier und dort danken und Dich ewig loben, durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist, lebet und regieret ein Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.149

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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14th Sunday after Trinity (The grateful Samaritan)

“Bless the Lord, O my soul, and forget not all his benefits”

Psalm 103,2

Collect for this Sunday

Almighty God, You richly and unceasingly furnish us with all good things and preserve us day by day. Make us to acknowledge this with our whole heart, that we may thank and praise You for Your lovingkindness and mercy here and for evermore; through Jesus Christ our Lord, who lives and reigns with You and the Holy Spirit now and always. Amen.

Dobberstein Pg. 112
Codex Aureus Epternacensis (1035-1045): “Cleansing of the ten lepers”

The Introit invites us to sing our Lord´s praises:

Praise the Lord. Praise the Lord, O my soul.
I will praise the Lord as long as I live.
I will sing praises to my God as long as I exist.
Do not trust in princes, or in human beings, who cannot deliver. Their life’s breath departs, they return to the ground. On that day their plans die.
How blessed is the one whose helper is the God of Jacob, whose hope is in the Lord his God, the one who made heaven and earth, the sea, and all that is in them, who remains forever faithful, vindicates the oppressed, and gives food to the hungry.
The Lord releases the imprisoned.
The Lord gives sight to the blind.
The Lord lifts up all who are bent over.
The Lord loves the godly.
The Lord protects the resident foreigner.
He lifts up the fatherless and the widow, but he opposes the wicked.
The Lord rules forever, your God, O Zion, throughout the generations to come.
Praise the Lord!

Psalm 146

The Lord spoke to Moses:

Meanwhile Jacob left Beer Sheba and set out for Haran. He reached a certain place where he decided to camp because the sun had gone down. He took one of the stones and placed it near his head. Then he fell asleep in that place and had a dream.

He saw a stairway erected on the earth with its top reaching to the heavens. The angels of God were going up and coming down it and the LORD stood at its top. He said, “I am the LORD, the God of your grandfather Abraham and the God of your father Isaac. I will give you and your descendants the ground you are lying on. Your descendants will be like the dust of the earth, and you will spread out to the west, east, north, and south. And so all the families of the earth may receive blessings through you and through your descendants. I am with you! I will protect you wherever you go and will bring you back to this land. I will not leave you until I have done what I promised you!

Then Jacob woke up and thought, “Surely the LORD is in this place, but I did not realize it!” He was afraid and said, “What an awesome place this is! This is nothing else than the house of God! This is the gate of heaven!

Early in the morning Jacob took the stone he had placed near his head and set it up as a sacred stone. Then he poured oil on top of it. He called that place Bethel, although the former name of the town was Luz. Then Jacob made a vow, saying, “If God is with me and protects me on this journey I am taking and gives me food to eat and clothing to wear, and I return safely to my father’s home, then the LORD will become my God. Then this stone that I have set up as a sacred stone will be the house of God, and I will surely give you back a tenth of everything you give me.”

Genesis 28,10-22

The holy apostle St. Paul writes

For all who are led by the Spirit of God are the sons of God. For you did not receive the spirit of slavery leading again to fear, but you received the Spirit of adoption, by whom we cry, “Abba, Father.” The Spirit himself bears witness to our spirit that we are God’s children. And if children, then heirs (namely, heirs of God and also fellow heirs with Christ) —if indeed we suffer with him so we may also be glorified with him. For I consider that our present sufferings cannot even be compared to the coming glory that will be revealed to us.

Romans 8,14-17

The Holy Gospel according to St. Luke (Sermon)

Now on the way to Jerusalem, Jesus was passing along between Samaria and Galilee. As he was entering a village, ten men with leprosy met him. They stood at a distance, raised their voices and said, “Jesus, Master, have mercy on us.” When he saw them he said, “Go and show yourselves to the priests.” And as they went along, they were cleansed.

Then one of them, when he saw he was healed, turned back, praising God with a loud voice. He fell with his face to the ground at Jesus’ feet and thanked him. (Now he was a Samaritan.) Then Jesus said, “Were not ten cleansed? Where are the other nine? Was no one found to turn back and give praise to God except this foreigner?” Then he said to the man, “Get up and go your way. Your faith has made you well.”

Luke 17:11-19

Together with the Christian church we sing the classic

From God shall naught divide me, For He is true for aye,
And on my path will guide me, Who else should often stray;
His ever bounteous hand By night and day is heedful,
And gives me what is needful, Wheree’er I go or stand.

When man’s help and affection Shall unavailing prove,
God grants me His protection And shows His pow’r and love.
He helps in ev’ry need, From sin and shame redeems me,
From chains and bonds reclaims me, Yea, e’en from death I’m freed.

If sorrow comes, I’ll bear it In patience and in trust;
My Lord Himself doth share it, For He is true and just,
And loves to bless us still; My life and soul–I owe them
To Him who doth bestow them, Let Him do as He will.

Whate’er shall be His pleasure Is surely best for me;
He gave His dearest treasure, That our weak hearts might see
How good His will toward us; And in His Son He gave us
Whate’er could bless and save us; Praise Him who loveth thus!

O praise Him, for He never Forgets our daily need;
O blest the hour whenever To Him our thoughts can speed;
Yea, all the time we spend Without Him is but wasted,
Till we His joy have tasted, The joy that hath no end.

For when the world is passing With all its pomp and pride,
All we were here amassing No longer may abide;
But in our earthly bed, Where softly we are sleeping,
God hath us in His keeping, To wake us from the dead.

Our soul shall never perish, But in yon paradise
The joys of heav’n shall cherish; Our body shall arise
Pure, holy, new-born, free From ev’ry sin and evil;
The tempting of the devil We then no more shall see.

Then, though on earth I suffer Much trial, well I know
I merit ways still rougher; Yet ’tis to heav’n I go;
For Christ I know and love, To Him I now am hasting,
And gladness everlasting With Him my heart shall prove.

For such His will who made us; The Father seeks our good;
The Son hath grace to aid us, And save us by His blood;
His Spirit rules our ways, By faith in us abiding,
To heav’n our footsteps guiding; To Him be thanks and praise.

Ludwig Helmbold (1532-1598) translated by Catherine Winkworth (1827-1878)

Together with the holy Christian church we pray

Let us pray for the whole Church of God in Christ Jesus and for all people according to their needs.

Great Physician, You will that the pains and ills of this life should draw us to the feet of Your Son. Strengthen and focus our faith in every trial and trouble, that they would redound to faithful worship in Jesus’ name. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Lord of hosts, You have prepared the Church of Christ to be a lovely court in the midst of a troubled world. Form our hearts to long for the place where Your glory dwells, that we may find healing and peace at His feet. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Father of all, hear us on behalf of the fathers in Your Church. Impart to them the boldness of Solomon to exhort their sons in wisdom and justice, that they would persist in the way of salvation. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Almighty God, grant Your protection upon our land and people. Deliver us from violence and discord. Grant safety to all who work to bring peace to our land, including those in law enforcement and members in the armed forces. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Lord of life, You open Your hand and satisfy the desires of every living thing. The lepers came to Your Son for mercy. Send Your merciful hand upon the sick and needy June, Karin, Ingrid, Christoph, Michael, Charly, Annett. Grant that their sicknesses would be turned to health and their troubles to joy. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Lord God, the 10th leper found the true and eternal priest in Your Son, Jesus Christ. Help us to seek our healing from Him and to give Him thanks in the tabernacle of His Holy Church. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Heavenly Father, You gave Your Son once upon the cross, and You give to us His life-giving body in His Holy Supper. Teach us and strengthen us by this Sacrament to crucify our own flesh daily, that we may walk always according to His Holy Spirit. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Receive our thanks, O Lord, for Joseph, Paul, Günter, Wilhelm, Hedwig, Ulf, Georg, Martin, Philip, Gerhard, Katharina, Marianne, Elisabeth, Marie-Charlotte, and all the saints who have walked before us according to the Spirit, resisting the lusts of the flesh. Inspire us after them to cultivate the fruit of the Spirit by the power of Christ crucified. Lord, in Your mercy, hear our prayer.

Hear us, heavenly Father, for the sake of Christ Jesus, our Lord, who lives and reigns with You and the Holy Spirit, one God, now and forever. Amen.

LCMS one-year-series Prayers

+ Dominum vobiscum +

The Lord bless Thee, and keep Thee;

The Lord make his face shine upon Thee, and be gracious unto Thee;

The Lord lift up his countenance upon Thee + give Thee peace.

Numbers 6,24-26
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Auf meinen lieben Gott trau ich in Angst und Not (LKG 339)

Unser Herr Jesus Christus spricht:

Was Ihr getan habt einem unter meinen geringsten Brüdern, das habt Ihr mir getan.

Matthäus 25,40 (Wochenspruch nach dem 13. Sonntag nach Trinitatis: “Barmherzige Samariter”)

Auf meinen lieben Gott trau ich in Angst und Not; der kann mich allzeit retten aus Trübsal, Angst und Nöten, mein Unglück kann er wenden, steht alls in seinen Händen.

Ob mich mein Sünd anficht, will ich verzagen nicht; auf Christus will ich bauen und ihm allein vertrauen, ihm tu ich mich ergeben im Tod und auch im Leben.

Ob mich der Tod nimmt hin, ist Sterben mein Gewinn, und Christus ist mein Leben; dem tu ich mich ergeben; ich sterb heut oder morgen, mein Seel wird er versorgen.

O mein Herr Jesu Christ, der Du geduldig bist für mich am Kreuz gestorben: hast mir das Heil erworben, auch uns allen zugleiche das ewig Himmelreiche.

Amen zu aller Stund sprech ich aus Herzensgrund; Du wollest selbst uns leiten, Herr Christ, zu allen Zeiten, auf dass wir Deinen Namen ewiglich preisen. Amen.

Lübeck vor 1603 (LKG 339)

Fortlaufende Lese

Und Jesus ging weg von dort und entwich in die Gegend von Tyrus und Sidon. 22 Und siehe, eine kanaanäische Frau kam aus diesem Gebiet und schrie: Ach, Herr, du Sohn Davids, erbarme dich meiner! Meine Tochter wird von einem bösen Geist übel geplagt. 23 Er aber antwortete ihr kein Wort. Da traten seine Jünger zu ihm, baten ihn und sprachen: Lass sie doch gehen, denn sie schreit uns nach. 24 Er antwortete aber und sprach: Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel. 25 Sie aber kam und fiel vor ihm nieder und sprach: Herr, hilf mir! 26 Aber er antwortete und sprach: Es ist nicht recht, dass man den Kindern ihr Brot nehme und werfe es vor die Hunde. 27 Sie sprach: Ja, Herr; aber doch essen die Hunde von den Brosamen, die vom Tisch ihrer Herren fallen. 28 Da antwortete Jesus und sprach zu ihr: Frau, dein Glaube ist groß. Dir geschehe, wie du willst! Und ihre Tochter wurde gesund zu derselben Stunde.

Matthäus 15,21-28

Tageslese

Weh dem, der sein Haus mit Sünden baut und seine Gemächer mit Unrecht, der seinen Nächsten umsonst arbeiten lässt und gibt ihm seinen Lohn nicht 14 und denkt: »Wohlan, ich will mir ein großes Haus bauen und weite Gemächer«, und lässt ihm Fenster einsetzen und es mit Zedern täfeln und rot malen. 15 Meinst du, du seist König, weil du mit Zedern prangst? Hat dein Vater nicht auch gegessen und getrunken und hielt dennoch auf Recht und Gerechtigkeit, und es ging ihm gut? 16 Er half dem Elenden und Armen zum Recht, und es ging ihm gut. Heißt dies nicht, mich recht erkennen?, spricht der HERR. 17 Aber deine Augen und dein Herz sind auf nichts anderes aus als auf unrechten Gewinn und darauf, unschuldiges Blut zu vergießen, zu unterdrücken und zu misshandeln. 18 Darum, so spricht der HERR über Jojakim, den Sohn Josias, den König von Juda: Man wird ihn nicht beklagen: »Ach, Bruder! Ach, Schwester!« Man wird ihn nicht beklagen: »Ach, Herr! Ach, Edler!« 19 Er soll wie ein Esel begraben werden, fortgeschleift und hinausgeworfen vor die Tore Jerusalems.

Jeremia 22,13-19

Wir beten mit der Kollekte für den 13. Sonntag nach Trinitatis

Barmherzige Gott, wir bitten Dich, entzünde in unseren Herzen das Feuer Deiner Liebe, daß wir Dir und unserem Nächsten nach Deinem Wohlgefallen dienen mögen, durch Jesus Christus, Deinen Sohn, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist, ein wahrer Gott, lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.149

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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In Dir ist Freude in allem Leide (LKG 338)

Unser Herr Jesus Christus spricht:

Was Ihr getan habt einem unter meinen geringsten Brüdern, das habt Ihr mir getan.

Matthäus 25,40 (Wochenspruch nach dem 13. Sonntag nach Trinitatis: “Barmherzige Samariter”)

In Dir ist Freude in allem Leide, o Du süßer Jesu Christ! Durch Dich wir haben himmlische Gaben, Du der wahre Heiland bist; hilfest von Schanden, rettest von Banden. Wer Dir vertrauet, hat wohl gebauet, wird ewig bleiben. Halleluja. Zu Deiner Güte steht unser G’müte, an Dir wir kleben im Tod und Leben; nichts kann uns scheiden. Halleluja.

Wenn wir Dich haben, kann uns nicht schaden Teufel, Welt, Sünd oder Tod; Du hast’s in Händen, kannst alles wenden, wie nur heißen mag die Not. Drum wir Dich ehren, Dein Lob vermehren mit hellem Schalle, freuen uns alle zu dieser Stunde. Halleluja. Wir jubilieren und triumphieren, lieben und loben Dein Macht dort droben mit Herz und Munde. Halleluja.

Johann Lindemann 1598 (LKG 338)

Fortlaufende Lese

Da kamen zu Jesus Pharisäer und Schriftgelehrte aus Jerusalem und sprachen: 2 Warum übertreten deine Jünger die Überlieferung der Ältesten? Denn sie waschen ihre Hände nicht, wenn sie Brot essen. 3 Er antwortete und sprach zu ihnen: Warum übertretet denn ihr Gottes Gebot um eurer Überlieferung willen? 4 Denn Gott hat gesagt: »Du sollst Vater und Mutter ehren«, und: »Wer Vater oder Mutter schmäht, der soll des Todes sterben.« 5 Ihr aber lehrt: Wer zu Vater oder Mutter sagt: Eine Opfergabe soll sein, was dir von mir zusteht, 6 der braucht seinen Vater nicht zu ehren. Damit habt ihr Gottes Wort aufgehoben um eurer Überlieferung willen. 7 Ihr Heuchler, richtig hat Jesaja von euch geweissagt und gesprochen: 8 »Dies Volk ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist fern von mir; 9 vergeblich dienen sie mir, weil sie lehren solche Lehren, die nichts als Menschengebote sind.« 10 Und er rief das Volk zu sich und sprach zu ihnen: Hört zu und begreift: 11 Nicht was zum Mund hineingeht, macht den Menschen unrein; sondern was aus dem Mund herauskommt, das macht den Menschen unrein. 12 Da traten die Jünger hinzu und sprachen zu ihm: Weißt du auch, dass die Pharisäer an dem Wort Anstoß nahmen, als sie es hörten? 13 Aber er antwortete und sprach: Alle Pflanzen, die mein himmlischer Vater nicht gepflanzt hat, die werden ausgerissen. 14 Lasst sie, sie sind blinde Blindenführer! Wenn aber ein Blinder den andern führt, so fallen sie beide in die Grube. 15 Da antwortete Petrus und sprach zu ihm: Deute uns dies Gleichnis! 16 Er sprach zu ihnen: Seid denn auch ihr noch immer unverständig? 17 Versteht ihr nicht, dass alles, was zum Mund hineingeht, das geht in den Bauch und wird danach in die Grube ausgeleert? 18 Was aber aus dem Mund herauskommt, das kommt aus dem Herzen, und das macht den Menschen unrein. 19 Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsches Zeugnis, Lästerung. 20 Das sind die Dinge, die den Menschen unrein machen. Aber mit ungewaschenen Händen essen macht den Menschen nicht unrein.

Matthäus 15,1-20

Tageslese

Denn weil sie alle von einem kommen, beide, der da heiligt und die da geheiligt werden, darum schämt er sich auch nicht, sie Brüder und Schwestern zu nennen, 12 und spricht: »Ich will deinen Namen verkündigen meinen Brüdern und mitten in der Gemeinde dir lobsingen.« 13 Und wiederum: »Ich will mein Vertrauen auf ihn setzen«; und wiederum: »Siehe da, ich und die Kinder, die mir Gott gegeben hat.« 14 Weil nun die Kinder von Fleisch und Blut sind, hatte er gleichermaßen daran Anteil, auf dass er durch den Tod die Macht nähme dem, der Gewalt über den Tod hatte, nämlich dem Teufel, 15 und die erlöste, die durch Furcht vor dem Tod im ganzen Leben Knechte sein mussten. 16 Denn er nimmt sich nicht der Engel an, sondern der Kinder Abrahams nimmt er sich an. 17 Daher musste der Sohn in allem seinen Brüdern gleich werden, auf dass er barmherzig würde und ein treuer Hoherpriester vor Gott, zu sühnen die Sünden des Volkes. 18 Denn da er selber gelitten hat und versucht worden ist, kann er helfen denen, die versucht werden.

Hebräer 2:11-18

Wir beten mit der Kollekte für den 13. Sonntag nach Trinitatis

Barmherzige Gott, wir bitten Dich, entzünde in unseren Herzen das Feuer Deiner Liebe, daß wir Dir und unserem Nächsten nach Deinem Wohlgefallen dienen mögen, durch Jesus Christus, Deinen Sohn, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist, ein wahrer Gott, lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.149

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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Hilf, Helfer, hilf in Angst und Not (LKG 337)

Unser Herr Jesus Christus spricht:

Was Ihr getan habt einem unter meinen geringsten Brüdern, das habt Ihr mir getan.

Matthäus 25,40 (Wochenspruch nach dem 13. Sonntag nach Trinitatis: “Barmherzige Samariter”)
Jan Wynants – Barmherzige Samariter (1670)

Hilf, Helfer, hilf in Angst und Not, erbarm Dich mein, du treuer Gott. Ich bin ja doch Dein liebes Kind trotz Teufel, Welt und aller Sünd.

Ich trau auf Dich, o Gott, mein Herr. Wenn ich Dich hab, was will ich mehr? Ich hab ja Dich, Herr Jesus Christ, Du mein Gott und Erlöser bist.

Das freuet mich von Herzen fein, bin guten Muts und harre Dein, verlass mich gänzlich auf Dein Wort. Hilf, Helfer, hilf, du treuer Gott!

Nach Nikolaus Selnecker von Martin Moller 1596 (LKG 337)

Fortlaufende Lese

Und alsbald drängte Jesus die Jünger, in das Boot zu steigen und vor ihm ans andere Ufer zu fahren, bis er das Volk gehen ließe. 23 Und als er das Volk hatte gehen lassen, stieg er auf einen Berg, um für sich zu sein und zu beten. Und am Abend war er dort allein. 24 Das Boot aber war schon weit vom Land entfernt und kam in Not durch die Wellen; denn der Wind stand ihm entgegen. 25 Aber in der vierten Nachtwache kam Jesus zu ihnen und ging auf dem Meer. 26 Und da ihn die Jünger sahen auf dem Meer gehen, erschraken sie und riefen: Es ist ein Gespenst!, und schrien vor Furcht. 27 Aber sogleich redete Jesus mit ihnen und sprach: Seid getrost, ich bin’s; fürchtet euch nicht! 28 Petrus aber antwortete ihm und sprach: Herr, bist du es, so befiehl mir, zu dir zu kommen auf dem Wasser. 29 Und er sprach: Komm her! Und Petrus stieg aus dem Boot und ging auf dem Wasser und kam auf Jesus zu. 30 Als er aber den starken Wind sah, erschrak er und begann zu sinken und schrie: Herr, rette mich! 31 Jesus aber streckte sogleich die Hand aus und ergriff ihn und sprach zu ihm: Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt? 32 Und sie stiegen in das Boot und der Wind legte sich. 33 Die aber im Boot waren, fielen vor ihm nieder und sprachen: Du bist wahrhaftig Gottes Sohn!

34 Und sie fuhren hinüber und kamen ans Land, nach Genezareth. 35 Und als die Leute an diesem Ort ihn erkannten, schickten sie aus in das ganze Land ringsum und brachten alle Kranken zu ihm, 36 und sie baten ihn, dass sie nur den Saum seines Gewandes berühren dürften. Und alle, die ihn berührten, wurden gesund. 

Matthäus 14,22-36

Tageslese

Einen Fremdling sollst du nicht bedrücken und bedrängen; denn ihr seid auch Fremdlinge in Ägyptenland gewesen. 21 Ihr sollt Witwen und Waisen nicht bedrücken. 22 Wirst du sie bedrücken und werden sie zu mir schreien, so werde ich ihr Schreien erhören. 23 Dann wird mein Zorn entbrennen, dass ich euch mit dem Schwert töte und eure Frauen zu Witwen und eure Kinder zu Waisen werden. 24 Wenn du Geld verleihst an einen aus meinem Volk, an einen Armen neben dir, so sollst du an ihm nicht wie ein Wucherer handeln; ihr sollt keinerlei Zinsen von ihm nehmen. 25 Wenn du den Mantel deines Nächsten zum Pfande nimmst, sollst du ihn wiedergeben, ehe die Sonne untergeht, 26 denn sein Mantel ist seine einzige Decke auf der bloßen Haut; worin soll er sonst schlafen? Wird er aber zu mir schreien, so werde ich ihn erhören; denn ich bin gnädig.

Exodus (2.Mose) 22,20-26

Wir beten mit der Kollekte für den 13. Sonntag nach Trinitatis

Barmherzige Gott, wir bitten Dich, entzünde in unseren Herzen das Feuer Deiner Liebe, daß wir Dir und unserem Nächsten nach Deinem Wohlgefallen dienen mögen, durch Jesus Christus, Deinen Sohn, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist, ein wahrer Gott, lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orate fratres S.149

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 

Friede sei mit Euch + AmenAmen.

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