Jesus Christus hat dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergänglich Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium. (2.Timotheus 1,10. Wochenspruch für den 16. Sonntag nach Trinitatis: “Der starke Trost”)
Trinity Lutheran Church (Beloit, Wisconsin) thanks to Sylwester Partyka
Heut singt die liebe Christenheit Gott Lob und Dank in Ewigkeit und dankt ihm für sein Güte, daß er der lieben Engel Schar erschaffen hat, die immerdar unser pflegen und hüten.
Sie glänzen wie der Sonnenschein, hell wie Feuerflamm sie sein und ganz himmlische Geister und sein die schönste Kreatur, heilig von Art und von Natur, Christ ist ihr Schöpfer und Meister.
Sie sehen stets Gotts Angesicht, spiegeln sich in dem klaren Licht göttlicher Majestäte. Dem singen sie Log, Preis und Ehr: »Heilig, heilig ist Gott der Herr!« wie anzeigt der Prophete.
Michael, unser Herre Christ, der oberste Engel, Gott gleich ist; unter seim Fähnlein schweben all Engel, streiten Tag und Nacht wider des Teufels List und Macht und seim Mord widerstreben.
Nikolaus Herman 1560 (LKG 203,1-4)
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Und als sie aus Jericho hinauszogen, folgte ihm eine große Menge. 30 Und siehe, zwei Blinde saßen am Wege; und als sie hörten, dass Jesus vorüberging, schrien sie und sprachen: Ach, Herr, du Sohn Davids, erbarme dich unser! 31 Aber das Volk fuhr sie an, dass sie schweigen sollten. Doch sie schrien noch viel mehr und sprachen: Ach, Herr, du Sohn Davids, erbarme dich unser! 32 Jesus aber blieb stehen, rief sie und sprach: Was wollt ihr, dass ich für euch tun soll? 33 Sie sprachen zu ihm: Herr, dass unsere Augen aufgetan werden. 34 Und es jammerte Jesus und er berührte ihre Augen; und sogleich wurden sie sehend, und sie folgten ihm nach.
Matthäus 20:29-34
Tageslese
Dann sprach er zu ihnen: Ein Volk wird sich erheben gegen das andere und ein Reich gegen das andere, 11 und es werden geschehen große Erdbeben und hier und dort Hungersnöte und Seuchen; auch werden Schrecknisse und vom Himmel her große Zeichen geschehen. 12 Aber vor diesem allen werden sie Hand an euch legen und euch verfolgen und werden euch überantworten den Synagogen und Gefängnissen und euch vor Könige und Statthalter führen um meines Namens willen. 13 Das wird euch widerfahren zu einem Zeugnis. 14 So nehmt nun zu Herzen, dass ihr euch nicht sorgt, wie ihr euch verteidigen sollt. 15 Denn ich will euch Mund und Weisheit geben, der alle eure Widersacher nicht widerstehen noch widersprechen können. 16 Ihr werdet aber verraten werden von Eltern und Geschwistern, Verwandten und Freunden; und sie werden einige von euch zu Tode bringen. 17 Und ihr werdet gehasst sein von jedermann um meines Namens willen. 18 Und kein Haar von eurem Haupt soll verloren gehen. 19 Seid standhaft, und ihr werdet euer Leben gewinnen.
Lukas 21:10-19
Wir beten mit der Kollekte für den 16. Sonntag nach Trinitatis
O allmächtiger Gott, Du Trost der Traurigen und Stärke der Schwachen, laß vor Dein Angesicht kommen die Bitte derer, die in Bekümmernis und Anfechtung zu Dir seufzen und schreien, auf daß jedermann in seiner Not Deine göttliche Hilfe empfinden, und Dich ewig loben und preisen möge, durch Jesus Christus, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist, lebet und regieret in Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S.151
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist
Jesus Christus hat dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergänglich Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium. (2.Timotheus 1,10. Wochenspruch für den 16. Sonntag nach Trinitatis: “Der starke Trost”)
Stiftskirche St. Cyriakus (Gernrode)
Er kennt die rechten Freudenstunden, er weiß wohl, wann es nützlich sei; wenn er uns nur hat treu erfunden und merket keine Heuchelei, so kommt Gott, eh wir’s uns versehn, und lässet uns viel Guts geschehn.
Denk nicht in Deiner Drangsalshitze, dass Du von Gott verlassen seist und dass ihm der im Schoße sitze, der sich mit stetem Glücke speist. Die Folgezeit verändert viel und setzet jeglichem sein Ziel.
Es sind ja Gott sehr leichte Sachen und ist dem Höchsten alles gleich: den Reichen klein und arm zu machen, den Armen aber groß und reich. Gott ist der rechte Wundermann, der bald erhöhn, bald stürzen kann.
Sing, bet und geh auf Gottes Wegen, verricht das Deine nur getreu und trau des Himmels reichem Segen, so wird er bei Dir werden neu. Denn welcher seine Zuversicht auf Gott setzt, den verlässt er nicht.
Georg Neumark 1657 (LKG 344,4ff)
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Und Jesus zog hinauf nach Jerusalem und nahm die zwölf Jünger beiseite und sprach zu ihnen auf dem Wege: 18 Siehe, wir ziehen hinauf nach Jerusalem, und der Menschensohn wird den Hohenpriestern und Schriftgelehrten überantwortet werden; und sie werden ihn zum Tode verurteilen 19 und werden ihn den Heiden überantworten, damit sie ihn verspotten und geißeln und kreuzigen; und am dritten Tage wird er auferstehen.
20 Da trat zu ihm die Mutter der Söhne des Zebedäus mit ihren Söhnen, fiel vor ihm nieder und wollte ihn um etwas bitten. 21 Und er sprach zu ihr: Was willst du? Sie sprach zu ihm: Lass diese meine beiden Söhne sitzen in deinem Reich, einen zu deiner Rechten und den andern zu deiner Linken. 22 Aber Jesus antwortete und sprach: Ihr wisst nicht, was ihr bittet. Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinken werde? Sie sprachen zu ihm: Ja, das können wir. 23 Er sprach zu ihnen: Meinen Kelch werdet ihr zwar trinken, aber das Sitzen zu meiner Rechten und Linken zu geben steht mir nicht zu. Das wird denen zuteil, für die es bestimmt ist von meinem Vater. 24 Als das die Zehn hörten, wurden sie unwillig über die zwei Brüder. 25 Aber Jesus rief sie zu sich und sprach: Ihr wisst, dass die Herrscher ihre Völker niederhalten und die Mächtigen ihnen Gewalt antun. 26 So soll es nicht sein unter euch; sondern wer unter euch groß sein will, der sei euer Diener; 27 und wer unter euch der Erste sein will, der sei euer Knecht, 28 so wie der Menschensohn nicht gekommen ist, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben als Lösegeld für viele.
Matthäus 20:17-28
Tageslese
Darum werft euer Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat. 36 Geduld aber habt ihr nötig, auf dass ihr den Willen Gottes tut und das Verheißene empfangt. 37 Denn »nur noch eine kleine Weile, so wird kommen, der da kommen soll, und wird nicht lange ausbleiben. 38 Mein Gerechter aber wird aus Glauben leben. Wenn er aber zurückweicht, hat meine Seele kein Gefallen an ihm« 39 Wir aber sind nicht solche, die zurückweichen und verdammt werden, sondern solche, die glauben und die Seele erretten.
Hebräer 10:35-39
Wir beten mit der Kollekte für den 16. Sonntag nach Trinitatis
O allmächtiger Gott, Du Trost der Traurigen und Stärke der Schwachen, laß vor Dein Angesicht kommen die Bitte derer, die in Bekümmernis und Anfechtung zu Dir seufzen und schreien, auf daß jedermann in seiner Not Deine göttliche Hilfe empfinden, und Dich ewig loben und preisen möge, durch Jesus Christus, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist, lebet und regieret in Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S.151
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist
Jesus Christus hat dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergänglich Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium. (2.Timotheus 1,10. Wochenspruch für den 16. Sonntag nach Trinitatis: “Der starke Trost”)
“Dresdener Marienaltar” (1437 von Jan van Eyck): “Ave Maria, gratia plena, Dominus tecum. Benedicta tu in mulieribus, et benedictus fructus ventris tui, Iesus. Amen.”
Wer nur den lieben Gott lässt walten und hoffet auf ihn allezeit, den wird er wunderbar erhalten in aller Not und Traurigkeit. Wer Gott, dem Allerhöchsten, traut, der hat auf keinen Sand gebaut.
Was helfen uns die schweren Sorgen, was hilft uns unser Weh und Ach? Was hilft es, dass wir alle Morgen beseufzen unser Ungemach? Wir machen unser Kreuz und Leid nur größer durch die Traurigkeit.
Man halte nur ein wenig stille und sei doch in sich selbst vergnügt, wie unsers Gottes Gnadenwille, wie sein Allwissenheit es fügt; Gott, der uns sich hat auserwählt, der weiß auch sehr wohl, was uns fehlt.
Er kennt die rechten Freudenstunden, er weiß wohl, wann es nützlich sei; wenn er uns nur hat treu erfunden und merket keine Heuchelei, so kommt Gott, eh wir’s uns versehn, und lässet uns viel Guts geschehn.
Georg Neumark 1657 (LKG 344,1-4)
Fortlaufende Lese
Denn das Himmelreich gleicht einem Hausherrn, der früh am Morgen ausging, um Arbeiter anzuwerben für seinen Weinberg. 2 Und als er mit den Arbeitern einig wurde über einen Silbergroschen als Tagelohn, sandte er sie in seinen Weinberg. 3 Und er ging aus um die dritte Stunde und sah andere auf dem Markt müßig stehen 4 und sprach zu ihnen: Geht ihr auch hin in den Weinberg; ich will euch geben, was recht ist. 5 Und sie gingen hin. Abermals ging er aus um die sechste und um die neunte Stunde und tat dasselbe. 6 Um die elfte Stunde aber ging er aus und fand andere stehen und sprach zu ihnen: Was steht ihr den ganzen Tag müßig da? 7 Sie sprachen zu ihm: Es hat uns niemand angeworben. Er sprach zu ihnen: Geht ihr auch hin in den Weinberg. 8 Als es nun Abend wurde, sprach der Herr des Weinbergs zu seinem Verwalter: Ruf die Arbeiter und gib ihnen den Lohn und fang an bei den letzten bis zu den ersten. 9 Da kamen, die um die elfte Stunde angeworben waren, und jeder empfing seinen Silbergroschen. 10 Als aber die Ersten kamen, meinten sie, sie würden mehr empfangen; und sie empfingen auch ein jeder seinen Silbergroschen. 11 Und als sie den empfingen, murrten sie gegen den Hausherrn 12 und sprachen: Diese Letzten haben nur eine Stunde gearbeitet, doch du hast sie uns gleichgestellt, die wir des Tages Last und die Hitze getragen haben. 13 Er antwortete aber und sagte zu einem von ihnen: Mein Freund, ich tu dir nicht Unrecht. Bist du nicht mit mir einig geworden über einen Silbergroschen? 14 Nimm, was dein ist, und geh! Ich will aber diesem Letzten dasselbe geben wie dir. 15 Oder habe ich nicht Macht zu tun, was ich will, mit dem, was mein ist? Siehst du darum scheel, weil ich so gütig bin? 16 So werden die Letzten die Ersten und die Ersten die Letzten sein.
Matthäus 20,1-16
Tageslese
Betet allezeit mit allem Bitten und Flehen im Geist und wacht dazu mit aller Beharrlichkeit und Flehen für alle Heiligen 19 und für mich, dass mir das Wort gegeben werde, wenn ich meinen Mund auftue, freimütig das Geheimnis des Evangeliums zu verkündigen, 20 dessen Bote ich bin in Ketten, dass ich mit Freimut davon rede, wie ich es muss.
Epheser 6,18-20
Wir beten mit der Kollekte für den 16. Sonntag nach Trinitatis
O allmächtiger Gott, Du Trost der Traurigen und Stärke der Schwachen, laß vor Dein Angesicht kommen die Bitte derer, die in Bekümmernis und Anfechtung zu Dir seufzen und schreien, auf daß jedermann in seiner Not Deine göttliche Hilfe empfinden, und Dich ewig loben und preisen möge, durch Jesus Christus, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist, lebet und regieret in Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S.151
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist
Jesus Christus hat dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergänglich Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium. (2.Timotheus 1,10. Wochenspruch für den 16. Sonntag nach Trinitatis: “Der starke Trost”)
Marktplatz beim Sonnenaufgang (2023)
Es ist herzlich gut gemeint mit der Christen Plagen; wer hier zeitlich wohl geweint, darf nicht ewig klagen, sondern hat vollkommene Lust dort in Christi Garten, der wohl um sein Leid gewußt, endlich zu erwarten.
Gottes Kinder säen zwar traurig und mit Tränen, aber endlich bringt das Jahr, wonach sie sich sehnen. Denn es kommt die Erntezeit, da sie Garben machen; da wird all ihr Gram und Leid lauter Freud und Lachen.
Ei, so fass, o Christenherz, alle Deine Schmerzen, wirf sie fröhlich hinterwärts, laß des Trostes Kerzen Dich entzünden mehr und mehr. Gib dem großen Namen Deines Gottes Preis und Ehr! Er wird helfen. Amen.
Paul Gerhardt 1666 (LKG 343,10f)
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Da antwortete Petrus und sprach zu ihm: Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt; was wird uns dafür zuteil? 28 Jesus aber sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, werdet bei der Wiedergeburt, wenn der Menschensohn sitzen wird auf dem Thron seiner Herrlichkeit, auch sitzen auf zwölf Thronen und richten die zwölf Stämme Israels. 29 Und wer Häuser oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Kinder oder Äcker verlässt um meines Namens willen, der wird’s hundertfach empfangen und das ewige Leben ererben. 30 Aber viele, die die Ersten sind, werden die Letzten und die Letzten werden die Ersten sein.
Matthäus 19:27-30
Tageslese
Es begab sich aber eines Tages, da die Gottessöhne kamen und vor den HERRN traten, dass auch der Satan mit ihnen kam und vor den HERRN trat. 2 Da sprach der HERR zu dem Satan: Wo kommst du her? Der Satan antwortete dem HERRN und sprach: Ich habe die Erde hin und her durchzogen. 3 Der HERR sprach zu dem Satan: Hast du acht auf meinen Knecht Hiob gehabt? Denn es ist seinesgleichen auf Erden nicht, fromm und rechtschaffen, gottesfürchtig und meidet das Böse und hält noch fest an seiner Frömmigkeit; du aber hast mich bewogen, ihn ohne Grund zu verderben. 4 Der Satan antwortete dem HERRN und sprach: Haut für Haut! Und alles, was ein Mann hat, lässt er für sein Leben. 5 Aber strecke deine Hand aus und taste sein Gebein und Fleisch an: Was gilt’s, er wird dir ins Angesicht fluchen! 6 Der HERR sprach zu dem Satan: Siehe da, er sei in deiner Hand, doch schone sein Leben! 7 Da ging der Satan hinaus vom Angesicht des HERRN und schlug Hiob mit bösen Geschwüren von der Fußsohle an bis auf seinen Scheitel. 8 Und er nahm eine Scherbe und schabte sich und saß in der Asche. 9 Und seine Frau sprach zu ihm: Hältst du noch fest an deiner Frömmigkeit? Fluche Gott und stirb! 10 Er aber sprach zu ihr: Du redest, wie die törichten Frauen reden. Haben wir Gutes empfangen von Gott und sollten das Böse nicht auch annehmen? In diesem allen versündigte sich Hiob nicht mit seinen Lippen.
Hiob 2,1-10
Wir beten mit der Kollekte für den 16. Sonntag nach Trinitatis
O allmächtiger Gott, Du Trost der Traurigen und Stärke der Schwachen, laß vor Dein Angesicht kommen die Bitte derer, die in Bekümmernis und Anfechtung zu Dir seufzen und schreien, auf daß jedermann in seiner Not Deine göttliche Hilfe empfinden, und Dich ewig loben und preisen möge, durch Jesus Christus, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist, lebet und regieret in Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S.151
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist
Jesus Christus hat dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergänglich Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium. (2.Timotheus 1,10. Wochenspruch für den 16. Sonntag nach Trinitatis: “Der starke Trost”)
Mailand ca 1450-55
Was sind der Propheten Wort und Apostel Schreiben, als ein Licht im dunkeln Ort, Fackeln, die vertreiben meines Herzens Finsternis und in Glaubenssachen das Gewissen fein gewiss und recht grundfest machen?
Ich bin Gottes, Gott ist mein; wer ist, der uns scheide? Dringt das liebe Kreuz herein mit dem bittern Leide: Lass es dringen, kommt es doch von geliebten Händen, und geschwind bricht sein Joch, wenn es Gott will wenden.
Kinder, die der Vater soll ziehn zu allem Guten, die gedeihen selten wohl ohne Zucht und Ruten; bin ich denn nun Gottes Kind, warum will ich fliehen, wenn er mich von meiner Sünd auf was Guts will ziehen?
Paul Gerhardt 1666 (LKG 343,7ff)
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Und siehe, einer trat zu ihm und sprach: Meister, was soll ich Gutes tun, damit ich das ewige Leben habe? 17 Er aber sprach zu ihm: Was fragst du mich nach dem, was gut ist? Gut ist nur der Eine. Willst du aber zum Leben eingehen, so halte die Gebote. 18 Da sprach er zu ihm: Welche? Jesus aber sprach: »Du sollst nicht töten; du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht falsch Zeugnis geben; 19 ehre Vater und Mutter«; und: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« 20 Da sprach der Jüngling zu ihm: Das habe ich alles gehalten; was fehlt mir noch? 21 Jesus sprach zu ihm: Willst du vollkommen sein, so geh hin, verkaufe, was du hast, und gib’s den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm und folge mir nach! 22 Da der Jüngling das Wort hörte, ging er betrübt davon; denn er hatte viele Güter. 23 Jesus aber sprach zu seinen Jüngern: Wahrlich, ich sage euch: Ein Reicher wird schwer ins Himmelreich kommen. 24 Und weiter sage ich euch: Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als dass ein Reicher ins Reich Gottes komme. 25 Da das die Jünger hörten, entsetzten sie sich sehr und sprachen: Ja, wer kann dann selig werden? 26 Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist’s unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich.
Matthäus 19:16-26
Tageslese
Ihr habt noch nicht bis aufs Blut widerstanden im Kampf gegen die Sünde 5 und habt den Trost vergessen, der zu euch redet wie zu Kindern: »Mein Sohn, achte nicht gering die Zucht des Herrn und verzage nicht, wenn du von ihm gestraft wirst. 6 Denn wen der Herr lieb hat, den züchtigt er, und er schlägt jeden Sohn, den er annimmt.« 7 Es dient zu eurer Erziehung, wenn ihr dulden müsst. Wie mit Kindern geht Gott mit euch um. Denn wo ist ein Sohn, den der Vater nicht züchtigt? 8 Seid ihr aber ohne Züchtigung, die doch alle erfahren haben, so seid ihr Ausgestoßene und nicht Kinder. 9 Wenn unsre leiblichen Väter uns gezüchtigt haben und wir sie doch geachtet haben, sollten wir uns dann nicht viel mehr unterordnen dem Vater der Geister[1], damit wir leben? 10 Denn jene haben uns gezüchtigt wenige Tage nach ihrem Gutdünken, dieser aber tut es zu unserm Besten, auf dass wir an seiner Heiligkeit Anteil erlangen. 11 Jede Züchtigung aber, wenn sie da ist, scheint uns nicht Freude, sondern Schmerz zu sein; danach aber bringt sie als Frucht denen, die dadurch geübt sind, Frieden und Gerechtigkeit.
Hebräer 12:4-11
Wir beten mit der Kollekte für den 16. Sonntag nach Trinitatis
O allmächtiger Gott, Du Trost der Traurigen und Stärke der Schwachen, laß vor Dein Angesicht kommen die Bitte derer, die in Bekümmernis und Anfechtung zu Dir seufzen und schreien, auf daß jedermann in seiner Not Deine göttliche Hilfe empfinden, und Dich ewig loben und preisen möge, durch Jesus Christus, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist, lebet und regieret in Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S.151
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist
Jesus Christus hat dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergänglich Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium. (2.Timotheus 1,10. Wochenspruch für den 16. Sonntag nach Trinitatis: “Der starke Trost”)
Schwing Dich auf zu Deinem Gott, Du betrübte Seele! Warum liegst Du Gott zum Spott in der Schwermushöhle? Merkst Du nicht des Satans List? Er will durch sein Kämpfen Deinen Trost, den Jesus Christ Dir erworben, dämpfen.
Schüttle Deinen Kopf und sprich: „Fleuch, Du alte Schlange! Was erneust Du Deinen Stich, machst mir angst und bange? Ist Dir doch der Kopf zerdrückt, und ich bin durchs Leiden meines Heilands Dir entrückt in den Saal der Freuden.“
Wirfst Du mir mein Sündgen für? Wo hat Gott befohlen, daß mein Urteil über mir, ich bei Dir soll holen? / Wer hat Dir die Macht geschenkt, andre zu verdammen, / der Du selbst doch liegst versenkt in der Höllen Flammen?
Hab ich, was nicht recht, getan, ist mirs leid von Herzen; dahingegen nehm ich an Christi Blut und Schmerzen, das ist der bezahlte Lohn meiner Missetaten. Bring ich dies vor Gottes Thron, ist mir wohl geraten.
Christi Unschuld ist mein Ruhm, sein Recht meine Krone, sein Verdienst mein Eigentum, darin frei ich wohne als in einem festen Schloß, das kein Feind kann fällen, brächt er gleich davor Geschoss und Gewalt der Höllen.#
Stürme, Teufel, und Du Tod! Was könnt Ihr mir schaden? Deckt mich doch in meiner Not Gott mit seiner Gnaden, / der Gott, der mir seinen Sohn selbst verehrt aus Liebe, daß der ewge Spott und Hohn mich nicht dort betrübe.
Paul Gerhardt 1666 (LKG 343,1-6
Fortlaufende Lese
Da wurden Kinder zu ihm gebracht, dass er die Hände auf sie legte und betete. Die Jünger aber fuhren sie an. 14 Aber Jesus sprach: Lasset die Kinder und wehret ihnen nicht, zu mir zu kommen; denn solchen gehört das Himmelreich. 15 Und er legte die Hände auf sie und zog von dort weiter.
Matthäus 19:13-15
Tageslese
Die Güte des HERRN ist’s, dass wir nicht gar aus sind, seine Barmherzigkeit hat noch kein Ende, 23 sondern sie ist alle Morgen neu, und deine Treue ist groß. 24 Der HERR ist mein Teil, spricht meine Seele; darum will ich auf ihn hoffen. 25 Denn der HERR ist freundlich dem, der auf ihn harrt, und dem Menschen, der nach ihm fragt. 26 Es ist ein köstlich Ding, geduldig sein und auf die Hilfe des HERRN hoffen. 27 Es ist ein köstlich Ding für einen Mann, dass er das Joch in seiner Jugend trage. 28 Er sitze einsam und schweige, wenn Gott es ihm auferlegt, 29 und stecke seinen Mund in den Staub; vielleicht ist noch Hoffnung. 30 Er biete die Backe dar dem, der ihn schlägt, und lasse sich viel Schmach antun. 31 Denn der Herr verstößt nicht ewig; 32 sondern er betrübt wohl und erbarmt sich wieder nach seiner großen Güte. 33 Denn nicht von Herzen plagt und betrübt er die Menschen.
Klagelieder 3:22-33
Wir beten mit der Kollekte für den 16. Sonntag nach Trinitatis
O allmächtiger Gott, Du Trost der Traurigen und Stärke der Schwachen, laß vor Dein Angesicht kommen die Bitte derer, die in Bekümmernis und Anfechtung zu Dir seufzen und schreien, auf daß jedermann in seiner Not Deine göttliche Hilfe empfinden, und Dich ewig loben und preisen möge, durch Jesus Christus, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist, lebet und regieret in Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S.151
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist
“Our Savior Christ Jesus has broken the power of death and brought life and immortality to light through the gospel!” (2.Ti.1,10b)
Collect for this 16th Sunday after Trinity
Almighty and everlasting God, comfort of the sad and strength to those who suffer: Let the prayers of Your children who are in any trouble rise to You. To everyone in distress grant mercy, grant relief, grant refreshment; through Jesus Christ our Lord.
Dobberstein Pg. 114
“Auferweckung des Lazarus” (1896) von Eduard von Gebhardt (1838-1925) im Museum Kunstpalast, Düsseldorf.
The Introit invites us to sing God´s praises
Sing to God! Sing praises to his name. Exalt the one who rides on the clouds. For the Lord is his name. Rejoice before him. He is a father to the fatherless and an advocate for widows. God rules from his holy dwelling place. God settles in their own homes those who have been deserted; he frees prisoners and grants them prosperity. But sinful rebels live in the desert. O God, when you lead your people into battle, when you march through the wastelands, (Selah) the earth shakes.
… Our God is a God who delivers; the Lord, the Sovereign Lord, can rescue from death. Indeed, God strikes the heads of his enemies, the hairy foreheads of those who persist in rebellion.
…Acknowledge God’s power, his sovereignty over Israel, and the power he reveals in the skies. You are awe-inspiring, O God, as you emerge from your holy temple. It is the God of Israel who gives the people power and strength. God deserves praise!
Psalm 68,4-7.20f.35f.
It is good to wait patiently for deliverance from the Lord
The Lord’s loyal kindness never ceases; his compassions never end. They are fresh every morning; your faithfulness is abundant! “My portion is the Lord,” I have said to myself, so I will put my hope in him.
The Lord is good to those who trust in him, to the one who seeks him. It is good to wait patiently for deliverance from the Lord…
For the Lord will not reject us forever. Though he causes us grief, he then has compassion on us according to the abundance of his loyal kindness. For he is not predisposed to afflict or to grieve people.
Lamentations 3,22-26.31f
The holy apostle St. Paul writes to Bishop Timothy:
For God did not give us a Spirit of fear but of power and love and self-control. So do not be ashamed of the testimony about our Lord or of me, a prisoner for his sake, but by God’s power accept your share of suffering for the gospel. He is the one who saved us and called us with a holy calling, not based on our works but on his own purpose and grace, granted to us in Christ Jesus before time began, but now made visible through the appearing of our Savior Christ Jesus. He has broken the power of death and brought life and immortality to light through the gospel!
2. Timothy 1,7-10
The holy Gospel according to the holy evangelist St. John
Now a certain man named Lazarus was sick. He was from Bethany, the village where Mary and her sister Martha lived… So the sisters sent a message to Jesus, “Lord, look, the one you love is sick.” … When Jesus arrived, he found that Lazarus had been in the tomb four days already. (Now Bethany was less than two miles from Jerusalem, so many of the Jewish people of the region had come to Martha and Mary to console them[al] over the loss of their brother.) So when Martha heard that Jesus was coming, she went out to meet him, but Mary was sitting in the house. Martha said to Jesus, “Lord, if you had been here, my brother would not have died. But even now I know that whatever you ask from God, God will grant you.”
Jesus replied, “Your brother will come back to life again.”Martha said, “I know that he will come back to life again in the resurrection at the last day.” Jesus said to her, “I am the resurrection and the life. The one who believes in me will live[av] even if he dies, and the one who lives and believes in me will never die. Do you believe this?” She replied, “Yes, Lord, I believe that you are the Christ, the Son of God who comes into the world.”… Jesus, intensely moved again, came to the tomb. (Now it was a cave, and a stone was placed across it.) Jesus said, “Take away the stone.” Martha, the sister of the deceased, replied, “Lord, by this time the body will have a bad smell, because he has been buried four days.” Jesus responded, “Didn’t I tell you that if you believe, you would see the glory of God?” So they took away the stone. Jesus looked upward and said, “Father, I thank you that you have listened to me. I knew that you always listen to me, but I said this for the sake of the crowd standing around here, that they may believe that you sent me.” When he had said this, he shouted in a loud voice, “Lazarus, come out!” The one who had died came out, his feet and hands tied up with strips of cloth, and a cloth wrapped around his face. Jesus said to them, “Unwrap him and let him go.” Then many of the people, who had come with Mary and had seen the things Jesus did, believed in him.
John 11,1.3.17-27.38b-45
The Sermon is based on these verses:
Therefore do not throw away your confidence, which has a great reward. 36 For you have need of endurance, so that when you have done the will of God you may receive what is promised. 37 For,
“Yet a little while, and the coming one will come and will not delay; but my righteous one shall live by faith, and if he shrinks back, my soul has no pleasure in him.” But we are not of those who shrink back and are destroyed, but of those who have faith and preserve their souls.
Hebrew 10,35f (37f) 39
Together with the Christian church we sing:
Jesus lives! The vict’ry’s won! Death no longer can appall me; Jesus lives! Death’s reign is done! From the grave will Christ recall me. Brighter scenes will then commence; This shall be my confidence.
Jesus lives! To Him the throne High o’er all the world is given. I shall go where He is gone, Live and reign with Him in heaven. God is faithful. Doubtings, hence! This shall be my confidence.
Jesus lives! Who now despairs Naught but blasphemy’s asserted. Grace toward sinful men He bears, That to Him they be converted. God in Christ makes no pretense; This shall be my confidence.
Jesus lives! For me He died, Hence will I, to Jesus living, Pure in heart and act abide, Praise to Him and glory giving. Freely God doth aid dispense; This shall be my confidence.
Jesus lives! I know full well Naught from me His love shall sever; Life nor death nor pow’rs of hell Part me now from Christ forever. God will be a sure Defense; This shall be my confidence.
Jesus lives! and now is death But the gate of life immortal; This shall calm my trembling breath When I pass its gloomy portal. Faith shall cry, as fails each sense, Jesus is my confidence!
Let us pray for the whole Church of God in Christ Jesus and for all people according to their needs:
O Lord, Father of all, we bow before You in all confidence and beg You: strengthen us by Your Spirit, ground us in Your love and fill up what we lack out of Your own abundance. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
O Great Physician, lend Your own power to the works of mercy done in the name of Your Son, that they may increase faith in the words Your servants speak. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Faithful Father, when loss and heartache invade our homes and tempt us to doubt Your divine care, hear our cries and renew our faith and life in You. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Lord of life and death, You have given all things into the hands of Your Son. Inspire those who bear the sword in His stead to do so in faithfulness and love for their fellow man. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Merciful Lord, You lead us, as St. Paul before us, through many tribulations to know the fullness of Your love. Strengthen, uplift and encourage June, Karin, Ingrid, Angelika, Friederike & Oly, Detlev & Biljana, Gerry & Carmela, Matthias, Katharina, Magereth, Michael, Christoph, Gert, Matthew, Peter, Hans-Jörg, Markus, Mark, Mindy, Abigail, Gert, Michael, Jochen, Vazlav, Mario, Micheline, Maria, Tamara, Peggy & Jeremy and all who suffer – especially in Ukraine, Crimea, Georgia and Armenians in Nagorny Karabach– prisoners of war, exiles, refugees, wounded, invalids, widows and orphans, soldiers, defenders, special and armed forces on land and sea and in the air, that they may praise You for Your faithfulness and saving mercy. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Lord of the harvest, grant that in true faith we may worthily go to Your altar to receive the very body and the true blood that Your Son has given for our redemption. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Lord of hosts, Your saints in heaven now know as they are known and comprehend the fullness of Your love in Christ. Conduct our way through this fallen world to join them in Your heavenly presence. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
All these things and whatever else You know that we need, grant us, Father, for the sake of Him who died and rose again and now lives and reigns with You and the Holy Spirit, one God forever. Amen.
“Our Savior Christ Jesus has broken the power of death and brought life and immortality to light through the gospel!” (2.Ti.1,10b)
Collect for this 16th Sunday after Trinity
Almighty and everlasting God, comfort of the sad and strength to those who suffer: Let the prayers of Your children who are in any trouble rise to You. To everyone in distress grant mercy, grant relief, grant refreshment; through Jesus Christ our Lord.
Dobberstein Pg. 114
“Auferweckung des Lazarus” (1896) von Eduard von Gebhardt (1838-1925) im Museum Kunstpalast, Düsseldorf.
The Introit invites us to sing God´s praises
Sing to God! Sing praises to his name. Exalt the one who rides on the clouds. For the Lord is his name. Rejoice before him. He is a father to the fatherless and an advocate for widows. God rules from his holy dwelling place. God settles in their own homes those who have been deserted; he frees prisoners and grants them prosperity. But sinful rebels live in the desert. O God, when you lead your people into battle, when you march through the wastelands, (Selah) the earth shakes.
… Our God is a God who delivers; the Lord, the Sovereign Lord, can rescue from death. Indeed, God strikes the heads of his enemies, the hairy foreheads of those who persist in rebellion.
…Acknowledge God’s power, his sovereignty over Israel, and the power he reveals in the skies. You are awe-inspiring, O God, as you emerge from your holy temple. It is the God of Israel who gives the people power and strength. God deserves praise!
Psalm 68,4-7.20f.35f.
It is good to wait patiently for deliverance from the Lord
The Lord’s loyal kindness never ceases; his compassions never end. They are fresh every morning; your faithfulness is abundant! “My portion is the Lord,” I have said to myself, so I will put my hope in him.
The Lord is good to those who trust in him, to the one who seeks him. It is good to wait patiently for deliverance from the Lord…
For the Lord will not reject us forever. Though he causes us grief, he then has compassion on us according to the abundance of his loyal kindness. For he is not predisposed to afflict or to grieve people.
Lamentations 3,22-26.31f
The holy apostle St. Paul writes to Bishop Timothy:
For God did not give us a Spirit of fear but of power and love and self-control. So do not be ashamed of the testimony about our Lord or of me, a prisoner for his sake, but by God’s power accept your share of suffering for the gospel. He is the one who saved us and called us with a holy calling, not based on our works but on his own purpose and grace, granted to us in Christ Jesus before time began, but now made visible through the appearing of our Savior Christ Jesus. He has broken the power of death and brought life and immortality to light through the gospel!
2. Timothy 1,7-10
The holy Gospel according to the holy evangelist St. John
Now a certain man named Lazarus was sick. He was from Bethany, the village where Mary and her sister Martha lived… So the sisters sent a message to Jesus, “Lord, look, the one you love is sick.” … When Jesus arrived, he found that Lazarus had been in the tomb four days already. (Now Bethany was less than two miles from Jerusalem, so many of the Jewish people of the region had come to Martha and Mary to console them[al] over the loss of their brother.) So when Martha heard that Jesus was coming, she went out to meet him, but Mary was sitting in the house. Martha said to Jesus, “Lord, if you had been here, my brother would not have died. But even now I know that whatever you ask from God, God will grant you.”
Jesus replied, “Your brother will come back to life again.”Martha said, “I know that he will come back to life again in the resurrection at the last day.” Jesus said to her, “I am the resurrection and the life. The one who believes in me will live[av] even if he dies, and the one who lives and believes in me will never die. Do you believe this?” She replied, “Yes, Lord, I believe that you are the Christ, the Son of God who comes into the world.”… Jesus, intensely moved again, came to the tomb. (Now it was a cave, and a stone was placed across it.) Jesus said, “Take away the stone.” Martha, the sister of the deceased, replied, “Lord, by this time the body will have a bad smell, because he has been buried four days.” Jesus responded, “Didn’t I tell you that if you believe, you would see the glory of God?” So they took away the stone. Jesus looked upward and said, “Father, I thank you that you have listened to me. I knew that you always listen to me, but I said this for the sake of the crowd standing around here, that they may believe that you sent me.” When he had said this, he shouted in a loud voice, “Lazarus, come out!” The one who had died came out, his feet and hands tied up with strips of cloth, and a cloth wrapped around his face. Jesus said to them, “Unwrap him and let him go.” Then many of the people, who had come with Mary and had seen the things Jesus did, believed in him.
John 11,1.3.17-27.38b-45
The Sermon is based on these verses:
Therefore do not throw away your confidence, which has a great reward. 36 For you have need of endurance, so that when you have done the will of God you may receive what is promised. 37 For,
“Yet a little while, and the coming one will come and will not delay; but my righteous one shall live by faith, and if he shrinks back, my soul has no pleasure in him.” But we are not of those who shrink back and are destroyed, but of those who have faith and preserve their souls.
Hebrew 10,35f (37f) 39
Together with the Christian church we sing:
Jesus lives! The vict’ry’s won! Death no longer can appall me; Jesus lives! Death’s reign is done! From the grave will Christ recall me. Brighter scenes will then commence; This shall be my confidence.
Jesus lives! To Him the throne High o’er all the world is given. I shall go where He is gone, Live and reign with Him in heaven. God is faithful. Doubtings, hence! This shall be my confidence.
Jesus lives! Who now despairs Naught but blasphemy’s asserted. Grace toward sinful men He bears, That to Him they be converted. God in Christ makes no pretense; This shall be my confidence.
Jesus lives! For me He died, Hence will I, to Jesus living, Pure in heart and act abide, Praise to Him and glory giving. Freely God doth aid dispense; This shall be my confidence.
Jesus lives! I know full well Naught from me His love shall sever; Life nor death nor pow’rs of hell Part me now from Christ forever. God will be a sure Defense; This shall be my confidence.
Jesus lives! and now is death But the gate of life immortal; This shall calm my trembling breath When I pass its gloomy portal. Faith shall cry, as fails each sense, Jesus is my confidence!
Let us pray for the whole Church of God in Christ Jesus and for all people according to their needs:
O Lord, Father of all, we bow before You in all confidence and beg You: strengthen us by Your Spirit, ground us in Your love and fill up what we lack out of Your own abundance. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
O Great Physician, lend Your own power to the works of mercy done in the name of Your Son, that they may increase faith in the words Your servants speak. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Faithful Father, when loss and heartache invade our homes and tempt us to doubt Your divine care, hear our cries and renew our faith and life in You. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Lord of life and death, You have given all things into the hands of Your Son. Inspire those who bear the sword in His stead to do so in faithfulness and love for their fellow man. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Merciful Lord, You lead us, as St. Paul before us, through many tribulations to know the fullness of Your love. Strengthen, uplift and encourage June, Karin, Ingrid, Angelika, Friederike & Oly, Detlev & Biljana, Gerry & Carmela, Matthias, Katharina, Magereth, Michael, Christoph, Gert, Matthew, Peter, Hans-Jörg, Markus, Mark, Mindy, Abigail, Gert, Michael, Jochen, Vazlav, Mario, Micheline, Maria, Tamara, Peggy & Jeremy and all who suffer – especially in Ukraine, Crimea, Georgia and Armenians in Nagorny Karabach– prisoners of war, exiles, refugees, wounded, invalids, widows and orphans, soldiers, defenders, special and armed forces on land and sea and in the air, that they may praise You for Your faithfulness and saving mercy. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Lord of the harvest, grant that in true faith we may worthily go to Your altar to receive the very body and the true blood that Your Son has given for our redemption. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
Lord of hosts, Your saints in heaven now know as they are known and comprehend the fullness of Your love in Christ. Conduct our way through this fallen world to join them in Your heavenly presence. Lord, in Your mercy, hear our prayer.
All these things and whatever else You know that we need, grant us, Father, for the sake of Him who died and rose again and now lives and reigns with You and the Holy Spirit, one God forever. Amen.
“Alle Eure Sorge werft auf Ihn; denn Er sorgt für Euch.” (1. Pt.5,7. Wochenspruch nach dem 15. Sonntag nach Trinitatis: “Irdische Güter”)
St. Johannes und St. Martin (Schwabach, Bayern)
Es kann und mag nicht anders werden: alle Menschen müssen leiden; was webt und lebet auf der Erden, kann das Unglück nicht vermeiden. Des Kreuzes Stab schlägt unsre Lenden bis in das Grab, da wird sich’s enden. Gib Dich zufrieden!
Es ist ein Ruhetag vorhanden, da uns unser Gott wird lösen; er wird uns reißen aus den Banden dieses Leibs und allem Bösen. Es wird einmal der Tod herspringen und aus der Qual uns sämtlich bringen. Gib Dich zufrieden!
Er wird uns bringen zu den Scharen der Erwählten und Getreuen, die hier mit Frieden abgefahren, sich auch nun im Frieden freuen, da sie den Grund, der nicht kann brechen, den ewgen Mund selbst hören sprechen: »Gib Dich zufrieden!«
Paul Gerhardt 1653 (LKG 342,13ff)
Fortlaufende Lese
Und es begab sich, als Jesus diese Rede vollendet hatte, machte er sich auf aus Galiläa und kam in das Gebiet von Judäa jenseits des Jordans; 2 und eine große Menge folgte ihm, und er heilte sie dort. 3 Da traten Pharisäer zu ihm und versuchten ihn und sprachen: Ist’s erlaubt, dass sich ein Mann aus irgendeinem Grund von seiner Frau scheidet? 4 Er aber antwortete und sprach: Habt ihr nicht gelesen, dass der Schöpfer sie am Anfang schuf als Mann und Frau 5 und sprach: »Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und an seiner Frau hängen, und die zwei werden ein Fleisch sein«? 6 So sind sie nun nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch. Was nun Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden! 7 Sie sprachen zu ihm: Warum hat dann Mose geboten, ihr einen Scheidebrief zu geben und sich von ihr zu scheiden? 8 Er sprach zu ihnen: Mose hat euch erlaubt, euch zu scheiden von euren Frauen, eures Herzens Härte wegen; von Anfang an aber ist’s nicht so gewesen. 9 Ich aber sage euch: Wer sich von seiner Frau scheidet, es sei denn wegen Unzucht, und heiratet eine andere, der bricht die Ehe. 10 Da sprachen seine Jünger zu ihm: Steht die Sache eines Mannes mit seiner Frau so, dann ist’s nicht gut zu heiraten. 11 Er sprach aber zu ihnen: Dies Wort fassen nicht alle, sondern die, denen es gegeben ist. 12 Denn es gibt Verschnittene, die von Geburt an so sind; und es gibt Verschnittene, die von den Menschen verschnitten worden sind; und es gibt Verschnittene, die sich selbst verschnitten haben um des Himmelreiches willen. Wer es fassen kann, der fasse es!
Matthäus 19,1-12
Tageslese
Und er hob seine Augen auf über seine Jünger und sprach: Selig seid ihr Armen; denn das Reich Gottes ist euer. 21 Selig seid ihr, die ihr jetzt hungert; denn ihr sollt satt werden. Selig seid ihr, die ihr jetzt weint; denn ihr werdet lachen. 22 Selig seid ihr, wenn euch die Menschen hassen und euch ausstoßen und schmähen und verwerfen euren Namen als böse um des Menschensohnes willen. 23 Freut euch an jenem Tage und tanzt; denn siehe, euer Lohn ist groß im Himmel. Denn das Gleiche haben ihre Väter den Propheten getan.
Lukas 6,20-26
Wir beten mit der Kollekte für den 15. Sonntag nach Trinitatis
Allmächtiger, ewiger Gott, Beschützer aller, die auf Dich hoffen, mehre über uns Deine Barmherzigkeit und regiere uns, auf daß wir also durch die zeitlichen Güter wandeln15, daß wir die ewigen nicht verlieren, durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist, lebet und regieret ein Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S.150
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist
“Alle Eure Sorge werft auf Ihn; denn Er sorgt für Euch.” (1. Pt.5,7. Wochenspruch nach dem 15. Sonntag nach Trinitatis: “Irdische Güter”)
My niece Zanele Beneke on her confirmation in St. Peter & Paul, Lüneburg (KwaZulu/Natal) 17th September 2023
Sprich nicht: »Ich sehe keine Mittel, wo ich such, ist nichts zum besten.« Denn das ist Gottes Ehrentitel: helfen, wenn die Not am größten. Wenn ich und Du ihn nicht mehr spüren, tritt er herzu, uns wohl zu führen. Gib Dich zufrieden!
Bleibt gleich die Hilf in etwas lange, wird sie dennoch endlich kommen; macht Dir das Harren angst und bange, glaube mir, es ist Dein Frommen. Was langsam schleicht, fasst man gewisser, und was verzeucht, ist desto süßer. Gib Dich zufrieden!
Nimm nicht zu Herzen, was die Rotten Deiner Feinde von Dir dichten; lass sie nur immer weidlich spotten, Gott wird’s hören und recht richten. Ist Gott Dein Freund und Deiner Sachen, was kann Dein Feind, der Mensch, groß machen? Gib Dich zufrieden!
Hat er doch selbst auch wohl das Seine, wenn er’s sehen könnt und wollte. Wo ist ein Glück so klar und reine, dem nicht etwas fehlen sollte? Wo ist ein Haus, das könnte sagen: »Ich weiß durchaus von keinen Plagen«? Gib Dich zufrieden!
Paul Gerhardt 1653 (LKG 342,9ff)
Fortlaufende Lese
Da trat Petrus hinzu und sprach zu ihm: Herr, wie oft muss ich denn meinem Bruder, der an mir sündigt, vergeben? Ist’s genug siebenmal? 22 Jesus sprach zu ihm: Ich sage dir: nicht siebenmal, sondern siebzigmal siebenmal. 23 Darum gleicht das Himmelreich einem König, der mit seinen Knechten abrechnen wollte. 24 Und als er anfing abzurechnen, wurde einer vor ihn gebracht, der war ihm zehntausend Zentner Silber schuldig. 25 Da er’s nun nicht bezahlen konnte, befahl der Herr, ihn und seine Frau und seine Kinder und alles, was er hatte, zu verkaufen und zu zahlen. 26 Da fiel der Knecht nieder und flehte ihn an und sprach: Hab Geduld mit mir; ich will dir’s alles bezahlen. 27 Da hatte der Herr Erbarmen mit diesem Knecht und ließ ihn frei und die Schuld erließ er ihm auch. 28 Da ging dieser Knecht hinaus und traf einen seiner Mitknechte, der war ihm hundert Silbergroschen schuldig; und er packte und würgte ihn und sprach: Bezahle, was du schuldig bist! 29 Da fiel sein Mitknecht nieder und bat ihn und sprach: Hab Geduld mit mir; ich will dir’s bezahlen. 30 Er wollte aber nicht, sondern ging hin und warf ihn ins Gefängnis, bis er bezahlt hätte, was er schuldig war. 31 Als nun seine Mitknechte das sahen, wurden sie sehr betrübt und kamen und brachten bei ihrem Herrn alles vor, was sich begeben hatte. 32 Da befahl ihn sein Herr zu sich und sprach zu ihm: Du böser Knecht! Deine ganze Schuld habe ich dir erlassen, weil du mich gebeten hast; 33 hättest du dich da nicht auch erbarmen sollen über deinen Mitknecht, wie ich mich über dich erbarmt habe? 34 Und sein Herr wurde zornig und überantwortete ihn den Peinigern, bis er alles bezahlt hätte, was er schuldig war. 35 So wird auch mein himmlischer Vater an euch tun, wenn ihr nicht von Herzen vergebt, ein jeder seinem Bruder.
Matthäus 18,21-35
Tageslese
Unterdessen mahnten ihn die Jünger und sprachen: Rabbi, iss! 32 Er aber sprach zu ihnen: Ich habe eine Speise zu essen, von der ihr nicht wisst. 33 Da sprachen die Jünger untereinander: Hat ihm jemand zu essen gebracht? 34 Jesus spricht zu ihnen: Meine Speise ist die, dass ich tue den Willen dessen, der mich gesandt hat, und vollende sein Werk. 35 Sagt ihr nicht selber: Es sind noch vier Monate, dann kommt die Ernte? Siehe, ich sage euch: Hebt eure Augen auf und seht auf die Felder: sie sind schon reif zur Ernte. 36 Wer erntet, empfängt Lohn und sammelt Frucht zum ewigen Leben, auf dass sich miteinander freuen, der da sät und der da erntet. 37 Denn hier ist der Spruch wahr: Der eine sät, der andere erntet. 38 Ich habe euch gesandt zu ernten, wo ihr nicht gearbeitet habt; andere haben gearbeitet, und ihr seid in ihre Arbeit eingetreten.
Johannes 4,31-38
Wir beten mit der Kollekte für den 15. Sonntag nach Trinitatis
Allmächtiger, ewiger Gott, Beschützer aller, die auf Dich hoffen, mehre über uns Deine Barmherzigkeit und regiere uns, auf daß wir also durch die zeitlichen Güter wandeln15, daß wir die ewigen nicht verlieren, durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist, lebet und regieret ein Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Orate fratres S.150
Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist