Komm, o komm, Du Geist des Lebens

Komm, o komm, Du Geist des Lebens, wahrer Gott von Ewigkeit, Deine Kraft sei nicht vergebens, sie erfüll uns jederzeit; so wird Geist und Licht und Schein in dem dunklen Herzen sein.

Gib in unser Herz und Sinnen Weisheit, Rat, Verstand und Zucht, dass wir anders nichts beginnen als nur, was Dein Wille sucht; Dein Erkenntnis werde groß und mach uns von Irrtum los.

O Du Geist der Kraft und Stärke, Du gewisser, neuer Geist, fördre in uns Deine Werke, wenn des Satans Macht sich weist; wappne uns in diesem Krieg und erhalt in uns den Sieg.

Herr, bewahr auch unsern Glauben, daß kein Teufel, Tod noch Spott uns denselben möge rauben. Du bist unser Schutz und Gott; sagt das Fleisch gleich immer Nein, lass Dein Wort gewisser sein.

Wenn wir endlich sollen sterben, so versichre uns je mehr als des Himmelreiches Erben jener Herrlichkeit und Ehr, die uns unser Gott erkiest und nicht auszusprechen ist.

Heinrich Held 1658 (LKG 190)

Christus spricht zu seinen Jüngern: “Wer Euch höret, der höret mich, und wer Euch verachtet, der verachtet mich.” (Lukas 10,16) 

Mittwoch nach dem 1. Sonntag nach Trinitatis (Apostel und Propheten) 

Allmächtiger ewiger Gott, der Du uns die Verheißung Deines göttlichen Lebens geschenkt hast, gib uns, wir bitten Dich, Deinen Heiligen Geist, daß wir uns durch Dein Wort aufwecken lassen, durch starken Glauben an Deinen Sohn das ewige Leben ergreifen und in ihm selig werden, um Jesu Christi unseres Herrn willen, der mit Dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen. 

Orate fratres S. 139.

Fortlaufende Lesung 

Wie ist es nun, Brüder und Schwestern? Wenn ihr zusammenkommt, so hat ein jeder einen Psalm, er hat eine Lehre, er hat eine Offenbarung, er hat eine Zungenrede, er hat eine Auslegung. Lasst es alles geschehen zur Erbauung!  27 Wenn jemand in Zungen redet, so seien es zwei oder höchstens drei und einer nach dem andern; und einer lege es aus.  28 Ist aber kein Ausleger da, so schweige er in der Gemeinde und rede für sich selber und für Gott.  29 Auch von den Propheten lasst zwei oder drei reden, und die andern lasst darüber urteilen.  30 Wenn aber einem andern, der dabeisitzt, eine Offenbarung zuteilwird, so schweige der Erste.  31 Ihr könnt alle prophetisch reden, doch einer nach dem andern, damit alle lernen und alle ermahnt werden.  32 Die Geister der Propheten sind den Propheten untertan.  33 Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens. Wie in allen Gemeinden der Heiligen.

1. Korinther 14,26-33

Tageslese

Aber der Engel des Herrn redete zu Philippus und sprach: Steh auf und geh nach Süden auf die Straße, die von Jerusalem nach Gaza hinabführt und öde ist. 27 Und er stand auf und ging hin. Und siehe, ein Mann aus Äthiopien, ein Kämmerer[1] und Mächtiger am Hof der Kandake[2], der Königin von Äthiopien, ihr Schatzmeister, war nach Jerusalem gekommen, um anzubeten. 28 Nun zog er wieder heim und saß auf seinem Wagen und las den Propheten Jesaja. 29 Der Geist aber sprach zu Philippus: Geh hin und halte dich zu diesem Wagen! 30 Da lief Philippus hin und hörte, dass er den Propheten Jesaja las, und fragte: Verstehst du auch, was du liest? 31 Er aber sprach: Wie kann ich, wenn mich nicht jemand anleitet? Und er bat Philippus, aufzusteigen und sich zu ihm zu setzen. 32 Die Stelle aber der Schrift, die er las, war diese: »Wie ein Schaf, das zur Schlachtung geführt wird, und wie ein Lamm, das vor seinem Scherer verstummt, so tut er seinen Mund nicht auf. 33 In seiner Erniedrigung wurde sein Urteil aufgehoben. Wer kann seine Nachkommen aufzählen? Denn sein Leben wird von der Erde weggenommen.« 34 Da antwortete der Kämmerer dem Philippus und sprach: Ich bitte dich, von wem redet der Prophet das, von sich selber oder von jemand anderem? 35 Philippus aber tat seinen Mund auf und fing mit diesem Schriftwort an und predigte ihm das Evangelium von Jesus.

Apostelgeschichte 8,26-35

Morgengebet am Mittwoch

Ich danke Dir, lieber himmlischer Vater, für Angelika und für unsere Kinder – Christoph, Friederike und Oliver, für Isabel, Max und Louis, Ela, Detlev und Biljana, Matthias, Timo, für Karin, Ingrid, Ruth und Walter, Thomas und Liesl, Sophie Ruth Helene; Daniel Wilhelm; Jonathan; , Eckhard und Kirstin (Kiki): Philippa Ruth; Oliver Walter; Luca Erwin; Peter und Sigrid geb Klingenberg, Michaela und Werner Gerrike, Renate und Bosman Strachan, Leiel, Andile Palesa; Zanele Sazza; Renate und Hans, Dittrich und Marilena geb.Flock: Pia Josefine; Romy Antonia, Christian und Kerstin geb Lange: Hans Peter & Oliver Christian;  Werner und  Nadia van Ryneveld: Eli und Liam; Anne und Bernhard (Zion, Hamburg) Bernhard-Daniel (Hessen), Christine, Tobias (LTS), Benjamin und Franziska geb. Voigt, Judith und Charlotte; Gerhard und Carmela, Miriam und Kai; Elisabeth und Manfred, Karin und Werner Meyer: Kl. Katja Karin (Lüneburg), Martin (Wartburg/Dalton Zuckermühle), Christine, Gerhard, Ruth, Angelika; Peter und Simone, Luka, Fynn und  Sara Thandazile; Christoph und Sigrid, Cornelia, David, Lydia und Maria: Magdalene und Kurt, Robert und Sandra geb. Hillermann; Johannes und Thomas; für alle Verwandten und Freunde, die Du mir gegeben hast.

Ich bitte Dich meine Onkels und Tanten, Neffen und Nichten für Karl-Heinz und Sharon: Patrick, Connor; Heinz und Sharon Kohrs: Kerstin, Andrea und Melanie [?]; Eckart und Vicky; Tomas und Naomi; Heather: Robert und Christian; Gerhard und Heidi; Dieter und Yvonne: Karin, Christian und Christine; Ingrid und Gustav Hellberg: Karl; Marie-Luise und Helmut [+27.12.2005] und Heidilein (Piet Retief, Altenheim); Lothar und Katharina: Peter, Hannah, Christian, Willem & Piet; Wolfgang und Elsmarie: Dieter und Ingrid und Jens Gevers. Magret und Hartmut Albers: Bianca und Linda; Gisela und Günter Heymann: Karsten; Peter und [Christine] Zoya; Linus Nikolaus; Bärbel und Ulf Pontow geb. 2.9.1940 + 25.3.2016 Thorsten und Heidi Pontow; Kerstin und Giovanni, Thomas, Thomas und Innes, Inga, Hanns Gnauk: Betina, Andrea und Michaela; Ruth, Hans-Dieter und Doris; Eckhard und Elisabeth, Hannah; Christian und Johanna: Johannes, Matthias und Christina, Berno und Karin: Matthias und Chantelle, Michaela und Manuela; Armin und Susanne Wenz, Sebastian, Elisabeth und Sebastian; Markus und Gisela Nietzke: Michael, Jochen und Jeremiah; Ernst-Heinrich Johannes und Heidrun: Dittrich, Angelika, Birgit und Matthias, Thomas, Elly, Vivian, Götz & Sylvia.

Laß mich mit Angelika im Glauben an dich verbunden sein. Hilf, daß wir einander beistehen in herzlicher Liebe, in gegenseitiger Achtung und Treue. Lege deinen Segen auf unsere Arbeit und gib uns, was wir für Leib und Leben nötig haben. Wo du nicht unser Haus baust, ist all’ unser Mühen umsonst.

Ich bitte dich für meine Kinder und Patenkinder, laß sie fröhlich aufwachsen – für Lene, Thomas, Alexander, Martin, Matthias Christian 2x, Sara Thandazile; 

Hilf mir, daß ich sie für Dich erziehe in Liebe, Ernst und Zucht. Bewahre sie vor allem Übel, vor Verführung und Ärgernis. Gib, daß sie das Ziel ihres Lebens hier und dort erreichen. Führe Du sie an Deiner Vaterhand auf deinen Wegen und schenke mir die Freude, mit ihnen einst einzugehen in das ewige Leben. Amen. 

Es segne und behüte Euch Gott, der allmächtige und barmherzige, der Vater, Sohn + Heiliger Geist 
Friede sei mit Euch + 
AmenAmen

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About Wilhelm Weber

Pastor at the Old Latin School in the Lutherstadt Wittenberg
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