Ein ungelesenes Grußwort zum APK

St. JohannissiftDa ich ja auf dem Flug viel Zeit hatte, habe ich ein langes Grußwort geschrieben. Viel zu lang! Es sollte ja möglichst nur 3 oder 4 Zeilen umfassen. Wie gesagt: Missionar Weinert hat es sogar mit 3 Worten geschafft. Doch damit kann ich unmöglich unserer langen und guten Partnerschaft gerecht werden. Darum habe ich mich zwar in der oeffentlichen Sitzung zeitlich begrenzt und habe nur einige Stichworte genannt – alles sehr unbefriedigend. Als Praesident Bugbee von Kanada heute sein Grusswort verlas, bereute ich meine Scheu hier nicht doch einfach die Zeit dafuer zu nutzen. Darum hier nun doch ein längeres Grusswort in einer ausfuehrlichen Version, die zwar noch immer recht mangelhaft ist, aber dennoch in etwas aufzeigt wie reichhaltig und verschiedenartig die Herausforderungen sind vor denen wir gemeinsam stehen. Ich wünsche Freude und auch etwas Ausdauer beim Lesen: SELK 2013 Juni Pastorenkonvent

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Löhe on 1 Peter 5:8b

crushserpentYour enemy the devil prowls around like a roaring lion looking for someone to devour. (1Pe 5:8 NIV)

Our best friend is Jesus and our worst enemy is the devil. Both are going about – seeking. The first seeks the lost to rescue, save and give life, while the other sees to destroy. Satan is not visible and his growling is not audible. Just as everyone fears the roaring lion, so to we would fear Satan if we could see this terrible and evil foe. Then we would flee him on sight. Yet he’s the great deceptor. He goes about in all sorts of disguises, deception and cover-ups. He is comparable with the roaring lion only in regard to his ferocious appetite and brutal greed for our souls – even as he’s prowling in stealthy silence and utmost secrecy – never giving away his true nature or position voluntarily. He’s very much like a venomous snake – slithering death and coldest mortality.  He’s got great might and deep guile as his dread armor in fight. That’s why he sometimes lurks under flowers or comes in the brightest of noon days. He’s not omnipresent like our Lord, but still pops up here and there. Nobody is immune against his treacherous attacks and everybody is in danger of being swallowed by this dreadful serpent – if, and only if, he’s not kept safe in the hands of our Lord Jesus Christ. He says: Nobody can pull mine from my hand. Nothing can separate them from my pastoral care and godly protection – not even the devil.

Lord, our mighty and powerful God! Let us fear the evil one, who is so strong in his drive to hurt and kill us and drag us down into hell. Much more however o good Lord and God impress on our hearts that you are by far stronger and mightier than all else, that you have already conquered the dark lord of this world and that he no longer can pull your people from your safe haven in your protective arms and in the holy sanctuary of your beloved Church and Christian congregation. Please draw us into your godly and beneficial will, let your strength fill our faith so that we don’t fear the darkest night nor the foulest deception and guile of any temptor and decptor. Lord – we trust in you, let us never be confounded. Amen. (Wilhelm Löhe)

Faithful watchman, oh Israel: Joy of my soul – you know all trouble of your Church. Oh watchman, you don’t slumber nor rest, look at us with gracious countenance.

Safest sanctuary, oh Immanuel: Haven of my soul – God with us in deepest woe, he around us, in us and for us at all times. Therefore we defy him, who’d harm us; God’ll strike him.

Jesus, oh our peacemaker, who has crushed the serpents skull by your death and reconciled us with God. Grant us peace eternal that your people praise you joyfully – lauding you eternally. (Johann Hermann, 1585-1647)

This is a rather free translation of Wilhelm Löhe’s devotion for Thursday after the third Sunday after the high holiday and festival of the Holy Trinity. It is found on Pg. 240 in Lob sei Dir ewig, o Jesu!   (Eternal Praise to you o Jesus!) edited by A. Schuster and published in the Freimund Verlag, Neuendettelsau 1949.

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Herrenhuter readings for Thursday, the 20th June 2013

KindDo not let the oppressed retreat in disgrace;  (Psa 74:21 NIV)

Our Lord Jesus Christ says:The King will reply, ‘I tell you the truth, whatever you did for one of the least of these brothers of mine, you did for me.’ (Mat 25:40 NIV)

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Commentary: Prof. Dr. Roland Ziegler über das Eucharistiegebet

DSC_0333SELK-Pfarrkonvent erlebt Buch-Präsentation
Prof. Dr. Roland Ziegler über das Eucharistiegebet

Berlin-Spandau, 19.6.2013 – selk –  “Welche Anweisungen gibt das Neue Testament, wie die Kirche heute das Mahl zu feiern hat? ,Dies tut zu meinem Gedächtnis’ – was ist in dem ,dies’ eingeschlossen? Zwischen dem Neuen Testament und heute liegen zweitausend Jahre Kirchengeschichte als Auslegungsgeschichte der Heiligen Schrift”, so skizziert Prof. Dr. Roland Ziegler die Grundfrage seines gerade erschienenen Buches “Das Eucharistiegebet in Theologie und Liturgie der lutherischen Kirchen seit der Reformation. Die Deutung des Herrenmahles zwischen Promissio und Eucharistie”. Der Autor war früher Assistent an der Lutherischen Theologischen Hochschule der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in Oberursel und Pfarrer der SELK in Konstanz. Heute lehrt er am Concordia Theological Seminary Fort Wayne der Lutherischen Kirche-Missouri Synode (LCMS), einer Schwesterkirche der SELK. Zu seinem Buch erklärt Ziegler weiter: “Das Eucharistiegebet ist in seiner Grundstruktur ein durchgehendes Gebet an Gott den Vater, das aus Dank für die Heilstaten Gottes, einer Anamnese des Werkes Christi, das gegebenenfalls die Einsetzungsworte enthält, und einer Bitte um den Heiligen Geist besteht.”

Die 504 Seiten umfassende Untersuchung, mit der der Autor 2011 an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen promoviert wurde, ist jetzt als Band 12 der Reihe “Oberurseler Hefte Ergänzungsbände” im SELK-Kooperationsverlag Edition Ruprecht erschienen. Ziegler verbindet darin kirchengeschichtliche Forschung mit praktischen Fragen: Welche Vorläufer haben heutige christliche Abendmahlsfeiern im Judentum, im Neuen Testament, bei Martin Luther? In lutherischen Gottesdiensten wird seit dem 19. Jahrhundert der Begriff der “Eucharistie” für das Abendmahl immer wichtiger. Gleichzeitig wurde in die Abendmahlsfeier ein “eucharistisches Hochgebet” eingeführt. Der Autor untersucht verschiedene Positionen in Deutschland und den Vereinigten Staaten unter der Fragestellung, ob ein derartiger Wechsel in Kontinuität oder im Kontrast zur Theologie Luthers steht. In sieben Tabellen stellt Ziegler verschiedene Texte einander gegenüber, von der griechischen Didache bis zu spanischen und englischen Liturgien des 21. Jahrhunderts.

Am gestrigen Dienstag wurde das Buch (http://www.edition-ruprecht.de/katalog/titel.php?id=391) im Rahmen des 12. Allgemeinen Pfarrkonventes in Berlin-Spandau durch Prof. Dr. Gilberto da Silva von der Oberurseler Hochschule der SELK offiziell vorgestellt. Das Buch (ISBN 978-3-8469-0114-4) kostet 62 Euro.
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Commentary: SELK-Gesangbuch

DSC_0314Beratungen über neues SELK-Gesangbuch
APK setzt Arbeit fort

Berlin-Spandau, 19.6.2013 – selk – Auf dem 12. Allgemeinen Pfarrkonvent (APK) der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in Berlin-Spandau konnten die Konventualen es in die Hand nehmen – nein, noch nicht das fertige neue Gesangbuch, aber immerhin einen gedruckten Vorentwurf, 860 Seiten dick. Dabei handelt es sich um eine interne Arbeitsvorlage für den Pfarrkonvent. Von der Gesangbuchkommission waren deren Vorsitzende, Kantorin Antje Ney (Hanstedt/Nordheide), und Kantor Thomas Nickisch (Radevormwald) angereist, um am heutigen Vormittag in das Werk einzuführen und die Neuerungen vorzustellen.

Die Erarbeitung eines neuen Gesangbuchs für die SELK geht zurück auf einen Auftrag der Kirchensynode im Jahr 2007. Der APK wird den Vorentwurf nun beraten und über die nächsten Schritte entscheiden.

Zu Beginn der Entwicklung des neuen Gesangbuchs hatte es eine breit angelegte Umfrage bei Gemeindegliedern gegeben. Die Antworten flossen ein in die Überlegungen, welche Lieder beibehalten und welche neu dazukommen sollen. Dabei hatte die Kommission sprachliche, musikalische und theologische Aspekte zu berücksichtigen. Der Gebetsteil wurde neu erarbeitet ebenso wie der Bekenntnisteil.

Der APK dankte der Gesangbuchkommission ausdrücklich für die sehr aufwändige Arbeit. In Arbeitsgruppen werden am Abend und morgen Vormittag diverse Einzelfragen bearbeitet und das weitere Verfahren für die Beschlussfassung im Plenum vorbereitet.

Der Pfarrkonvent tagt seit Montag in den Räumen des Evangelischen Johannesstiftes in Spandau. Er endet am Freitag zur Mittagszeit.
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Löhe on 1 Peter 5:8a

Serpent.Snake.Painting.Ryan.Jones.Art.webBe self-controlled and alert. (1Pe 5:8 NIV)

Whoever is familiar with the customs of the ancient Church will know, that this was their daily exhortation with which they would disperse after evening prayers. So it’s really the good night greeting of the Church. The night bears natural intimidation with it. The ancients knew that and we sometimes remember it too. The night was the time, when the Lord of darkness is especially active and on the prowl to catch, whom he can. Everybody, who knows how significant and meaningful this time of sleeping and dreaming is for the inner life will also understand why the old people, who were consciously and conscientiously striving for salvation and eternal life would hold these biblical words in high esteem and constant practice. However the Church was never under the illusion that the old enemy would only be active at night. Holy Scripture talks about the “arrow that flies by day” (Ps. 91:5) That’s why it is probably more realistic to say that every time has its peace and its own dread and woe. Just as the holy and mighty angels of God are active all the time and without rest to carry out their wholesome and saving mission, so too Satan does not give rest, but tries to disturb, disrupt and destroy God’s good plan and work. It is only thanks to the mercy and grace of our Lord and God, that the enemy of our souls doesn’t have free reign. As nobody of us knows when the devilish liar and evil foe will tackle us next, the admonition of the holy apostle is relevant at all times and in all places: Be self-controlled and alert. (1Pe 5:8 NIV)

Lord, our God – the eternal and constant light of our life. Before you our night is like day and the deepest darkness is just bright light. We come to you with outstretched arms. Come to us like the late summer rains, that brings flourishing and fruition to all. Stay with us and remain with us as the day is coming towards its end and the night is falling. Nobody can protect and keep us safe and sound but you alone, our God. Hasten to stand by us, protect and keep us throughout the night that no evil may befall us. Wake us with the morning sun and let your face shine upon us and let your light enlighten our hearts, so that we will grow and increase in true knowledge of you in true faith and living hope progressing steadily in your way according to your holy will. Let us rest peacefully this night. Allow us to waken again joyfully and healthy in the morning so that we may go about our calling to your honor and glory.  We praise and thank your holy name now and forever. Amen. (Wilhelm Löhe)

Now tired body go to bed and rest in peace and quite. Oh tired eyes – close down for now, for that’s God’s will, but oh heart keep this confession dear: Oh Jesus, I’m yours! That’s a good and happy end to any day and thus we bid good night in Jesus name and commit everything into his gracious care.  (Paul Gerhard, 1607-1676)

This is a rather free translation of Wilhelm Löhe’s devotion for Wednesday after the third Sunday after the high holiday and festival of the Holy Trinity. It is found on Pg. 238 in Lob sei Dir ewig, o Jesu!   (Eternal Praise to you o Jesus!) edited by A. Schuster and published in the Freimund Verlag, Neuendettelsau 1949.

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Herrenhuter readings for Wednesday, the 19th June 2013

paulGive thanks to the LORD, call on his name; make known among the nations what he has done. (Psa 105:1 NIV)

However, I consider my life worth nothing to me, if only I may finish the race and complete the task the Lord Jesus has given me–the task of testifying to the gospel of God’s grace. (Act 20:24 NIV)

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Papers read by Klaen & Wenz

DSC_0290Ökumenische Gesprächsgänge gewürdigt
SELK: Pfarrkonvent hört Hauptreferate

Berlin-Spandau, 18.6.2013 – selk – In ihren beiden Hauptreferaten auf dem 12. Allgemeinen Pfarrkonvent der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) beschäftigten sich am heutigen Nachmittag in Berlin-Spandau Prof. Dr. Werner Klän und Pfarrer Dr. Armin Wenz (beide Oberursel) mit der Darstellung und Beurteilung ökumenischer Gesprächsgänge, an denen die SELK in jüngerer Zeit beteiligt war.

Klän referierte über Lehrgespräche zwischen der SELK und der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), die in den Jahren 2008 bis 2012 im Kontext der Anfrage der SELK, als assoziiertes Mitglied des Lutherischen Weltbundes (LWB) aufgenommen zu werden, stattgefunden haben, nachdem das Deutsche Nationalkomitee des LWB die VELKD gebeten hatte, solche Gespräche zu führen, die zeigen sollten, ob eine assoziierte Mitgliedschaft in Frage kommen könne. Hierbei ging es letztlich vor allem um die Frage der Abendmahlsgemeinschaft, in der keine ausreichende Annäherung erzielt werden konnte. So hat das Deutsche Nationalkomitee 2011 beschlossen, “mit Bedauern zur Kenntnis zu nehmen, dass eine allgemeine eucharistische Gastbereitschaft von Seiten der SELK im Hinblick auf die VELKD zurzeit nicht möglich ist” und “dass auf der Grundlage der Ergebnisse der Lehrgespräche zwischen VELKD und SELK keine ausreichende theologische Basis für eine assoziierte Mitgliedschaft der SELK im LWB zu sehen ist.” Klän stellte die positionellen Ausgangspunkte, den Inhalt der Lehrgespräche und deren Ergebnisse dar. Er würdigte die beiderseitigen Bemühungen und konstatierte auch, dass angesichts der für die VELKD-Seite Verletzungen mit sich bringenden Position der SELK in der Frage der Abendmahlsgemeinschaft der Ton der Reaktionen aus der Bischofskonferenz der VELKD und dem Deutschen Nationalkomitee “trotz der Ablehnung der assoziierten Mitgliedschaft der SELK im LWB überraschend freundlich” sei. Dem entspricht, dass das Deutsche Nationalkomitee in seiner Beschlussfassung von 2011 ausdrücklich aufgenommen hat, es spreche sich “dafür aus, die bewährte praktische Zusammenarbeit mit der SELK fortzuführen.”

Über den konkreten Vorgang hinaus nahm Klän Stellung zur Situationen von Kirchentrennungen überhaupt und betonte: “Wann immer kirchliche Gemeinschaft zerbricht, ist dies für alle Beteiligten und Betroffenen ein äußerst schmerzlicher Vorgang.” Mit Bezug auf eine Melanchthon-Aussage in den lutherischen Bekenntnisschriften erklärte der Referent: “Der Schmerz über die Trennungen in der Christenheit darf, wenn wir den ökumenischen Ansatz und Anspruch der lutherischen Kirche und ihres Bekenntnisses ernst nehmen, niemals von einer Haltung konfessionalistischer Selbstgerechtigkeit überdeckt oder gar abgelöst werden.”

Wenz referierte über eine Gesprächsreihe, die in den Jahren 2007 bis 2010 zwischen Vertretern des römisch-katholischen Johann-Adam-Möhler-Instituts für Ökumenik Paderborn und der Lutherischen Theologischen Hochschule Oberursel der SELK geführt worden ist. Er stellte die wesentlichen Inhalte der Gesprächsreihe dar und beleuchtete konkret auch “die Selbstvorstellung der SELK ausweislich der gehaltenen Referate”. Die Gespräche hätten sowohl das Verstehen nach wie vor (fundamental) trennender Positionen gefördert als auch erkennen lassen, wo beide Seite einander nahe seien. Ein sich durchziehendes Element der Gespräche sei die Überzeugung gewesen, “dass theologische Übereinstimmungen binnenkirchlicher, bilateraler und multilateraler Natur sich auf allen Seiten auch in der kirchlichen Praxis auswirken müssen.” In diesem Zusammenhang sei im Gesprächsprozess “wiederholt deutlich” geworden, “dass die römisch-katholischen Gesprächspartner sehr wohl wahrnehmen, dass im Bereich der SELK und auch des Internationalen Lutherischen Rates gerade in sakramentstheologischen, amtstheologischen, aber inzwischen auch zunehmend schöpfungstheologischen und ethischen Zusammenhängen Gemeinsamkeiten mit dem römischen Gegenüber vorhanden sind.”

Der Allgemeine Pfarrkonvent tagt in den Räumen des Evangelischen Johannesstiftes in Berlin-Spandau. Er setzt seine Arbeit morgen fort und endet am Freitag zur Mittagszeit.
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Bishop Voigt gives his church report

DSC_0280Glaube ist auf Gemeinschaft angelegt
APK hört Bericht des Bischofs

Berlin-Spandau, 18.6.2013 – selk – Seinen Bericht auf dem 12. Allgemeinen Pfarrkonvent der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) stellte Bischof Hans-Jörg Voigt (Hannover) am Morgen im Plenarsaal des Evangelischen Johannesstiftes in Berlin-Spandau unter den Bibelvers: “Denn alles, was von Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.” (Die Bibel: 1. Johannesbrief, Kapitel 5, Ver 4). Dieser von Gott geschenkte Glaube, so der leitende Geistliche der SELK, mache die Identität eines Christenmenschen aus. Und ebenso sei der ihr anvertraute Glaube in der Lehre die Identität einer Kirche. Den Begriff der Identität – eines der Hauptthemen des Pfarrkonvents – setzte Voigt parallel zu dem des Glaubens. Dieser Glaube, also auch die Identiät der Kirche und des Christenmenschen sei, besonders verletzbar in einer Welt, “die uns in zunehmenden Anfeindungen und grundsätzlichen Infragestellungen entgegentritt und die wir atemberaubend beschleunigen. Diese Welt begegnet uns aber auch von innen her als Weltliches in der Kirche, als Welt in uns selbst, um ein anderes Wort für den alten Adam und die alte Eva zu gebrauchen.” Auf dem Nährboden der Taufgewissheit könne der Glaube immer wieder neu wachsen, so Bischof Voigt, und er formulierte in Anlehnung an Luthers Katechismus: “Dem angefochtenen Gewissen zum Trost: Unabhängig davon, wie schwach und klein dein Glaube sein mag, deine Taufe gilt, du bist ein Kind Gottes.” Dabei sei der Glaube auf Gemeinschaft angelegt, so Voigt, der in diesem Zusammenhang auf das Jahresthema der Initiative “Blickpunkt 2017” der SELK hinwies: “Gemeinde – Geschwister in Christus”. Unter diesem Titel sind unter www.blickpunkt-2017.de” Anregungen zu finden, die Gemeinschaft in der Gemeinde als Thema aufzugreifen. Voigt regte außerdem an, die Hausandacht, die persönliche Bibellese und das Gebet zu stärken.

Neben dieser nach innen weisenden Sicht auf den Glauben, setzte Bischof Voigt einen Schwerpunkt auf das Zeugnis des Glaubens nach außen. “Glaube hat immer auch Füße und Hände, führt hinaus in die Welt zu den Menschen unserer Tage.” Er nannte als Beispiel die Initiative der Kirchenleitung, Glaubenskurse in den Gemeinden vermehrt als Instrument zu nutzen.

Den Glauben zu bezeugen gelte es auch in den zwischenkirchlichen Beziehungen. Voigt griff die Debatten um das Verständnis der Leuenberger Konkordie auf, die durch Lehrgespräche mit der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche in Deutschland (VELKD) und der Union Evangelischer Kirchen (UEK) sowie der Verabschiedung einer ökumenischen Entschließung durch die badische Schwesterkirche, die Evangelisch-Lutherische Kirche in Baden (ELKiB), neu belebt wurden. Mit Bezug auf zuvor gegebene Hinweise zur Christologie erklärte der leitende Geistliche exemplarisch, dass es hier Lehrunterschiede gebe, die “die Leuenberger Konkordie unannehmbar” machen würden.

Den trostreichen Vers aus dem Johannesbrief, unter den Bischof Voigt seinen Bericht gestellt hatte, wiederholte er zum Schluss und ergänzte ihn: “Auch wenn manches noch Kampf ist und wenig siegreich, sondern manchmal kümmerlich zu stehen kommt, so können wir im Glauben dem Apostel Paulus nachsprechen: Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel? . Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus! (Die Bibel: 1 Korintherbrief, Kapitel 15, Verse 55 und 57).”
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Update on SELK pastor’s convention

DSC_0314Arbeit an Agenden soll beschleunigt werden
12. Allgemeiner Pfarrkonvent: Vorlagen eingebracht

Berlin-Spandau, 18.6.2013 – selk – Die Teilbände III/2 (Die Konfirmation) und IV/1 (Amt – Ämter – Dienste) der Evangelisch-lutherischen Kirchenagende der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) befinden sich in der Erprobungsphase. Zu den im SELK-Kooperationsverlag Edition Ruprecht erschienenen Entwürfen konnten aus der Pfarrerschaft Rückmeldungen gegeben werden. Diese Voten wurden von der Liturgischen Kommission geprüft und in überarbeitete Entwurfsfassungen eingearbeitet, die dem 12. Allgemeinen Pfarrkonvent der SELK, der zurzeit in Berlin-Spandau tagt, als Arbeitsdokumente vorgelegt. Am heutigen Sitzungstag führte Pfarrer Frank-Christian Schmitt (München), der Vorsitzende der Liturgischen Kommission, in den überarbeiteten Entwurf “Die Konfirmation” ein. Schmitt wies auf das “Dilemma” hin, dass es mitunter einander ausschließende Varianten zu ein und der selben Passage gebe. Hier habe man, wo dies sinnvoll erschien, alternative Texte nebeneinander gestellt. Der Vorsitzende betonte, dass nicht nur die Agende selbst, sondern auch der Gebrauch der Agende der Vorbereitung bedürfe und legte den Konventualen ans Herz, die einleitenden agendarischen Anweisungen aufmerksam wahrzunehmen. Schließlich erklärte Schmitt auch, die Liturgische Kommission habe sich vorgenommen, künftig die Arbeit an neuen agendarischen Entwürfen zu beschleunigen. Prädikant Gottfried Heyn (Hannover) stellte als Mitglied der Liturgischen Kommission den überarbeiteten “Amt – Ämter – Dienste”-Entwurf vor, der im Kern das Ordinationsformular und  über dieses hinaus Einführungsformulare für verschiedene Anlässe biete. Beide Entwürfe wurden in die mit den Agenden befasste Arbeitsgruppe verwiesen, die morgen und übermorgen zu insgesamt zwei Arbeitseinheiten zusammenkommt.

Pfarrer Dr. Albrecht Adam, der Vorsitzende der Theologischen Kommission der SELK, führte in das Papier “Kriterien zur Feststellung von Kirchengemeinschaft” ein, das die Kirchenleitung auf der Grundlage einer Arbeit der Theologischen Kommission vorgelegt hat. Das Papier geht zurück auf eine Bitte der 11. Kirchensynode der SELK (2007), der Frage nachzugehen, “ob und inwieweit künftig bilateral zwischen der SELK und anderen lutherischen Kirchen – unbeschadet einer Zugehörigkeit beispielsweise zum Lutherischen Weltbund (LWB) – die Kirchengemeinschaft festgestellt und praktiziert werden kann.” Die Frage stellt sich auf dem Hintergrund der weiten Kirchengemeinschaftspraxis des LBW im Gegensatz zur Praxis konkordienlutherischer Kirchen wie der SELK. Das dem Pfarrkonvent vorliegende Papier stellt theologische Blickpunkte und praktische kirchliche Überlegungen dar und wird im weiteren Verlauf der Konventsarbeit nun zunächst in der damit befassten Arbeitsgruppe behandelt.

Auch einige weitere Anträge – so zur Konventsarbeit an dem Entwurf für ein neues Gesangbuch der SELK und zur Frage der Kirchengemeinschaft mit der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Baden (ELKiB) – wurden eingebracht und in die Arbeitsgruppen verwiesen.

Nach der liturgischen Vesper folgen ein freier Abend zu Begegnungen und Gesprächen und mit einem konventualen Fußballspiel. Um 22 Uhr besteht das Angebot des liturgischen Nachtgebetes der Complet in der Kirche des Johannesstiftes.

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