Griechenland: Ade (12)

Nach einem schönen Wochenende auf Pilion ging es Richtung Athen und zwar in die Nähe des Hafens Piräus in die Wohnung eines Chinesen, der einen Schlüsselverwahrungskästchen nutzte. Das war sehr praktisch. Da haben wir das Auto noch mal geparkt und konnten Verandas auf 2 Seiten nutzen. Die Wohnung war perfekt ausgerüstet und war verkehrsmäßig gut gelegen. Wir konnten nicht nur am nächsten Tag das Auto gut zurückbringen, um dann nach noch einem Einkaufsbummel in der Altstadt mit dem Bus zurückzukehren, sondern waren auch nah an der Buslinie zum Flugplatz X96. Ich war sehr dankbar, dass wir das Auto problemlos wieder abgeben konnten. Wie gut, dass wir kein Unfall oder Unglück damit hatten! Abends sind wir noch mal zum Fischessen ausgegangen und haben auf dem Nachhauseweg eine tolle Schokoliere für den Nachtisch gefunden, die noch am späten Abend offen war. Das war ein schöner Abschluss dieser Zeit in Athen.

Am Dienstagmorgen haben wir alles gut in die Koffer verstaut und machten uns rechtzeitig auf den Weg zur Bushaltestelle. Das war gut, denn der erste Bus rauschte einfach an uns vorbei und so mussten wir nochmal eine halbe Stunde warten. Dieses Mal waren wir – und unsere Mitfahrkumpanen (Mutter & Tochter) aber gut gerüstet. Mit winkenden Armen stürzten wir uns vor den nächsten Bus um ihn zum Halten zu bringen – und stiegen dann glücklich in diesen relativ leeren Bus ein und kamen nach einer guten Stunde pünktlich am Flugplatz an. Nach der Gepäckabgabe haben wir noch Frühstück gegessen – kalte Küche – und warteten dann gemütlich auf den Abflug. Wir hatten gute Plätze und konnten sogar noch etwas ausruhen auf dem Flug über den Balkan zurück nach Berlin. Hier haben wir uns von Halle C nach A gemacht, um uns noch kostenfrei auf Corona testen zu lassen. Bundeswehr und Charité waren gut vertreten – und wir waren fast die einzigen, die getestet werden sollten. Das war alles sehr professionell und nachdem wir die nötige Papierarbeit erledigt hatten, gings auch sehr schnell. Zuhause bekamen wir dann 2 Tage später die befreiende Nachricht, dass bei uns das Virus nicht feststellbar sei. Das war eine große Erleichterung – und nicht nur für Angelika, die ja dann schnell wieder in den Schulbetrieb musste.

Inzwischen hatten Vivian ein paar Runden gedreht und holte uns dann direkt nach dem Test ab. Das ging nach einigen Versuchen und Abwarten reibungslos, obwohl ich erstmal wieder umdenken und mich an die Gangschaltung gewöhnen musste.  Vivian hat uns auch gut durch den Berliner Verkehr manövriert – besser als jedes Handy – und als ich dann doch falsch abgebogen war, kamen wir mit ihrer Hilfe bald wieder auf den rechten Weg. Wir fuhren über Landstraße nach Hause – und dabei wurde ich nur an einer Stelle vom Blitzer überrascht. 15€, aber keinen Eintrag: Das ist nochmal gut gegangen! Vivian brachte uns auf den neusten Stand bezüglich der Alten Lateinschule – Topfpflanzen, Post und sonstige Geschäfte – und wir sie zurück nach Hause, um dann glücklich wieder unsere kl. Dachwohnung zu beziehen. Das war fast so warm wie in Griechenland – aber mit guter Aussicht auf Regen und baldige Abkühlung. Nach 3 Wochen Griechenland freuen wir uns schon auf das nächste Mal – und unseren kommenden Urlaub!  

About Wilhelm Weber

Pastor at the Old Latin School in the Lutherstadt Wittenberg
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